Lid-Plastik

 

Lidplastiken wie Oberlidstraffung und Unterlidstraffung gehören in der plastisch – ästhetischen Chirurgie zu den häufigsten Operationen. Bei Frauen steht der Eingriff an 3. Stelle, bei Männern an 2. Stelle aller plastisch-chirurgischen Eingriffe. Schon im 10. Jahrhundert wurde so eine Operation durchgeführt um Lidhaut zu entfernen, die das Sehen beeinträchtigte.

Die moderne Art der Oberlidoperation (Blepharoplastik) entwickelte sich nach 1945 und wird weitgehend unverändert auch heutzutage so durchgeführt.

In den meisten Fällen wird diese Operation in örtlicher Betäubung ambulant ausgeführt. Nach Markierung der zu entfernenden Lidhautanteile und damit der Schnittführung wird das örtliche Betäubungsmittel mit einem blutgefässverengenden Medikament in diesem Bereich gespritzt.

Nach einer Wartezeit von 10 Minuten wird der überschüssige Haut- und Muskelanteil entfernt.

Die Haut wird mit einem sehr dünnen Faden plastisch-ästhetisch verschlossen.

Anders verhält es sich bei Unterlidplastiken. Hier hat sich die Technik in den letzten Jahren stark verändert. Unterlidoperationen sind wesentlich komplexer und zeitintensiver als Oberlidstraffungen.

Die Entfernung von Lidhaut, Ringmuskel und Fettgewebe ist wie an den Oberlidern.

Der wesentliche Unterschied sind folgende Operationsschritte: Ein Teil des Fettgewebes wird verwendet um die Vertiefungen am Unterrand der Augenhöhle (Tränentröge, Tränenrinne, tear troughs) aufzufüllen.

Der Unterlidrand wird durch einen dauerhaften Faden am äußersten Lidwinkel stabilisiert. Eine zusätzliche Befestigung erfolgt durch die Verankerung des Ringmuskels.

 

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