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Brustvergrößerung mit Implantaten in der Praxis Dr. Hörl

Dr. Hans Wolfgang Hörl

Arabellastraße 5
81925 München

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Brustvergrößerung in München: Beweggründe für einen Eingriff zur Vergrößerung der Brust

Ganz individuelle Faktoren tragen dazu bei, dass sich betroffene Frauen zu einer Vergrößerung der Brust entscheiden. Sowohl ästhetische als auch seelische Gründe können den Wunsch nach einer Brustkorrektur hervorrufen. Teilweise stellen unverhältnismäßig kleine oder asymmetrische Brüste bereits seit der Jugendzeit einen starken psychischen Leidensdruck dar. Zudem können angeborene krankhafte Fehlbildungen der Brüste ein medizinischer Grund für eine Brustvergrößerung sein. Unzufriedenheiten mit der Größe oder Form der Brüste müssen jedoch nicht in jedem Fall durch anlagebedingte Ursachen bestehen, sondern können auch mit der Zeit entstehen –  dies gilt auch für den Wunsch nach einer Brustverkleinerung. So nehmen beispielsweise der natürliche Alterungsprozess, starke Gewichtsveränderungen sowie Schwangerschaft und Stillzeit Einfluss auf die Elastizität und Festigkeit der Haut, wodurch sich auch das Aussehen der Brüste verändern kann. Für ein optimales Ergebnis, das zu den individuellen Körperproportionen passt, ist es teilweise ratsam, eine Brustvergrößerung mit einer Bruststraffung oder Brustformung zu kombinieren.

Brustvergrößerung München: Ziel des Eingriffs

Unser Ziel sind natürlich aussehende Brüste, die sich ebenso natürlich anfühlen und die mit Ihren Proportionen harmonieren. Zudem liegt unser Bestreben darin, den seelischen Leidensdruck zu reduzieren und Ihnen zu mehr Selbstbewusstsein und einem Plus an körperlichem Wohlbefinden zu verhelfen.

Was muss man bei einer Brustvergrößerung beachten?

Für das bestmögliche Ergebnis ist nicht nur die möglichst komplikationslose Durchführung der Brust-OP entscheidend, sondern auch ein ausführliches Beratungsgespräch, die körperliche Untersuchung und die präzise Planung des operativen Eingriffs. Daher findet vor jeder ästhetisch-plastischen Behandlung ein ausführliches und individuelles Beratungsgespräch zwischen der Patientin und dem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. Hörl statt. In seiner Münchener Praxis klärt der erfahrene Spezialist für Brustchirurgie seine Patienten sorgsam über die Möglichkeiten und Grenzen der ästhetischen Brustkorrektur, den Ablauf der Brustvergrößerung, aber auch über eventuelle Risiken der Operation auf.

Trotz größter Sorgfalt, langjähriger Erfahrung und moderner Verfahren kann man Komplikationen und unerwünschte Nebenwirkungen bei einer Brustvergrößerung nicht vollständig ausschließen. Auch bleiben nach der OP Narben zurück. Erst wenn die Patientin umfassend über die Brustvergrößerung informiert ist und der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie alle offenen Fragen beantwortet hat, entscheiden Sie sich ganz bewusst für oder gegen eine Brust-OP.

Brustvergrößerungen pro Jahr in Deutschland

Durchschnittsalter bei der Brustvergrößerung

%

In Europa werden zu 80 Prozent Silikonimplantate für die Brustvergrößerung verwendet

Der Eingriff: Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten

Eine Brustvergrößerung in München nehmen wir in der Regel unter Vollnarkose vor. Je nach Indikation, Art und Umfang der Operation sowie der körperlichen Verfassung der Patientin kann der Eingriff ambulant oder mit einem kurzen stationären Aufenthalt erfolgen. In der Praxis von Dr. Hörl verwenden wir SILTEX™-Implantate der neuesten Generation. Diese Silikonimplantate sind mit einem Kohäsivgel gefüllt. Das bedeutet, dass die Implantate vernetzt und die Konsistenz des Gels dementsprechend zähflüssiger ist, wodurch die Implantate nicht auslaufen können. Zur Vergrößerung der Brust können wir runde Implantate oder anatomische (tropfenförmige) Silikonimplantate einsetzen. Auch die Oberflächenstruktur, die Größe sowie die Lage der Implantate können verschieden sein. Vor der Brustvergrößerung in München bespricht Ihr Ästhetischer Chirurg Dr. Hörl diese Faktoren mit Ihnen und passt sie individuell an die Körpersilhouette an, sodass wir ein harmonisches Ergebnis erzielen.

Beschaffenheit der Implantate

Bei den Brustimplantaten unterscheidet man eine glatte und eine texturierte (angeraute) Oberfläche. Die von Dr. Hörl verwendeten SILTEX™-Implantate zeichnen sich durch eine qualitativ hochwertige, angeraute Beschaffenheit aus. Bei der modernen Brustvergrößerung werden in der Regel fast ausschließlich texturierte Implantate verwendet, da sie das Risiko für eine Kapselfibrose verringern. In der Praxis von Dr. Hörl handelt es sich sowohl bei den glatten als auch bei den angerauten Implantaten immer um zugelassene und somit sichere Brustimplantate höchster Qualität.

Welches Implantat passt zu mir?

Für ein optimales und gesundes Ergebnis einer Brustvergrößerung sollte das Implantat dem natürlichen Brustgewebe möglichst ähnlich sein, sodass die Brust optisch nicht künstlich oder „operiert“ wirkt und sich auch natürlich anfühlt. Zudem muss das Brustimplantat sicher und beständig sein und gut vom Körper vertragen werden. Brustimplantate der neuesten Generation stellen in der Regel kein Hindernis für eine spätere Mammographie dar. Sollten die Röntgenaufnahmen dennoch keine eindeutige Beurteilung des Brustgewebes zulassen, stehen heutzutage moderne Untersuchungsverfahren zur Verfügung, die Rücksicht auf die Brustimplantate nehmen (z. B. MRT, Sonographie).

Meist kommen bei der Brustvergrößerung texturierte Brustimplantate zum Einsatz. Besonders bei sehr dünnen Patientinnen kann es jedoch sein, dass das Implantat trotz der Lage unter dem Brustmuskel am Rand zu ertasten ist. In diesem Fall kann man glattere Implantate einsetzen, da diese eine weichere Hülle besitzen und weniger spürbar sind.

Je nach gewünschtem Ergebnis können Patientinnen sich für runde oder anatomische Brustimplantate entscheiden. Letztere weisen eine Tropfenform auf, die der natürlichen Brustform besonders ähnlich ist. Dementsprechend laufen sie nach oben hin schmaler zusammen. Welche Implantatform und -größe im individuellen Fall ein besonders natürliches und ästhetisches Ergebnis erzielen kann, bespricht der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie im Rahmen des persönlichen Beratungsgesprächs gemeinsam mit der Patientin. Die Wahl des richtigen Implantats ist dabei von verschiedenen Faktoren abhängig:

  • Anatomie des Brustkorbs
  • Bestehende Größe, Form und Position der Brust
  • Dehnbarkeit des Gewebes
  • Allgemeiner Gesundheitszustand der Patientin
  • Wünsche der Patientin
  • Fachärztlicher Rat des Plastisch-ästhetischen Chirurgen

 

Eigenfett-Behandlung & Brustvergrößerung München: Möglichkeiten und Grenzen

Durch die Verwendung von Brustimplantaten sind sehr gute und ästhetische Ergebnisse möglich. Doch Dr. Hörl kann nicht jede Vorstellung, mit der einige Patientinnen in die Praxis kommen, umsetzen. Unrealistische Veränderungen mit verhältnismäßig überproportionierte Größen, die einem harmonischen Gesamtbild widersprechen, nimmt der erfahrenen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie nicht vor. Viel mehr sieht Dr. Hörl hier eine Verantwortung seinerseits, die Patientin umfassend über die Möglichkeiten, aber auch über die Grenzen der Operation sowie den Risiken aufzuklären.

Brustvergrößerung mit Eigenfett

Neben der Brustvergrößerung mit Implantat hat sich in den vergangenen Jahren auch die Brustvergrößerung mit Eigenfett etabliert. Bei diesem Verfahren entnimmt der Arzt der Patientin zunächst körpereigenes Fettgewebe durch Liposuktion (Fettabsaugung) und bereitet es anschließend speziell auf. Das hochkonzentrierte Präparat an Eigenfett-Zellen wird dann in die Brust injiziert. Hierbei muss man beachten, dass eine vorher nicht bestimmbare Menge an Fettzellen wieder vom Körper abgebaut werden kann und mitunter mehrere operative Eingriffe für das gewünschte Ergebnis notwendig sind. Auch ist bei der Vergrößerung mit Eigenfett (Lipofilling) eine weitaus geringere Volumenzunahme möglich als bei der Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten. In der Regel kann die Injektion von körpereigenen Fettzellen eine Vergrößerung der Brust von etwa einem halben Körbchen erzielen, in einigen Fällen ist auch eine Volumenerhöhung von etwa einem Körbchen realisierbar.

Ablauf einer Brustvergrößerung

Nach dem individuellen Beratungsgespräch mit Ihrem Ästhetisch-Plastischen Chirurgen Dr. Hörl wird am Tag der Operation zunächst die genaue Schnittführung angezeichnet. Eine Brustvergrößerung erfolgt in der Regel unter Vollnarkose. Mithilfe eines Hautschnitts hebt der erfahrene Facharzt das Brustgewebe an und bildet eine „Tasche“. In diese bringt er das Implantat schließlich ein. Für die genaue Positionierung des Silikonimplantats bei der Brustvergrößerung gibt es drei Möglichkeiten:

  • Das Implantat liegt unter dem Brustmuskel. Dies eignet sich vor allem bei Frauen mit wenig Fett- oder Drüsengewebe.
  • Das Implantat liegt auf dem Brustmuskel und unterhalb der Brustdrüse.
  • Das Implantat liegt unter der dünnen Deckschicht des Muskels.

 

Worauf muss ich nach einer Brustvergrößerung achten?

Im Anschluss an eine Brustvergrößerung sollten Patientinnen sich vor allem körperlich schonen. Für etwa sechs Wochen ist ein spezieller Stütz-BH zu tragen, um die Bildung der neuen Brustform zu unterstützen, postoperative Schmerzen und Komplikationen möglichst gering zu halten und die sensiblen Behandlungsareale zu schützen. Eventuelle Rötungen und Schwellungen klingen erfahrungsgemäß nach drei bis fünf Wochen selbstständig wieder ab. Das endgültige ästhetische Resultat der Brustvergrößerung in München kann nach etwa drei Monaten begutachtet werden.

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Fakten zur Brust OP in München

  • Beratungsgespräch: 60-90 Minuten
  • Dauer Brust OP: 60-90 Minuten
  • Betäubung: Vollnarkose
  • Aufenthalt: ambulant oder stationär
  • Schmerzen: 4-8 Tage
  • Fadenentfernung: nach 10-12 Tagen
  • Verband: 2 Wochen
  • Gesellschaftsfähig: nach 2-3 Wochen
  • Sport BH: 6 Wochen

Brustvergrößerung in München – Häufige Fragen

Was ist Silikon?

Silikon kann uns im alltäglichen Leben in den verschiedensten Ausführungen und Formen begegnen. So gibt es Silikonflüssigkeiten, Silikonfette, Silikonkautschuk, Silikonharz und vieles mehr. Die Gemeinsamkeit aller Silikone besteht darin, dass es sich um sogenannte synthetische Polymere handelt, bei denen Siliziumatome über Sauerstoffatome miteinander verbunden sind. Bei der Brustvergrößerung in München kommt Silikon in Gelform als Füllmaterial für die Brustimplantate zum Einsatz.

Welche Zugänge lassen sich für die Brustvergrößerung wählen?

In der Regel kommen bei der Brustvergrößerung in München drei unterschiedliche operative Zugänge infrage:

  • die Achselhöhle
  • die Brustumschlagfalte
  • der Brustwarzenrand

Unter anderem hängt der Zugangswege von den körperlichen Voraussetzungen der Patientin, der gewählten Operationsmethode und der Größe sowie der Form des Brustimplantats ab. Der Hautschnitt und die später aus der Brust-OP resultierende Narbe sind etwa 3,5 bis 4,5 Zentimeter lang. Erfahrungsgemäß heilt die Narbe bei der Brustvergrößerung in München weitestgehend unauffällig ab, sodass sie ein Jahr nach dem Eingriff nur noch wenig sichtbar ist.

Welche Anforderungen an Qualität und Sicherheit eines Implantats gibt es?

Brustimplantate zur Brustvergrößerung sind in der höchsten Risikoklasse für Medizinprodukte (Klasse III) eingestuft. Ihre Zulassung wird in Europa durch eine CE-Kennzeichnung dokumentiert. Es werden höchste Anforderungen an die Gewährleistung der Qualität und Sicherheit der Implantate zur Brustvergrößerung gestellt. Das Europäische Parlament hat zusätzlich eine strengere Aufklärung als Voraussetzung für die Einwilligung zu dem operativen Eingriff, die Einrichtung nationaler Implantatregister und die Langzeitbetreuung von Patientinnen mit Brustimplantaten verlangt.

Was ist bei einer Brustverhärtung (Kapselfibrose) zu tun?

Nach einer Brustvergrößerung mit Silikonimplantat bildet sich um das Silikonkissen eine Gewebehülle. In einigen Fällen schrumpft das Bindegewebe so zusammen, dass die Hülle deutlich fester wird. Dadurch können auch die Umrisse der Brustimplantate sichtbar werden. In schwerwiegenderen Fällen verhärtet sich die Brust soweit, dass die Haut der Brust kälter wird und Schmerzen auftreten. Ist infolge der Brustverhärtung (Kapselfibrose) eine Brustoperation notwendig, setzt der erfahrene Ästhetisch-Plastische Chirurg meist einen Schnitt in der Brustumschlagfalte und entnimmt das Brustimplantat sowie das verhärtete umliegende Gewebe.

Beeinträchtigt eine Brustvergrößerung eine Schwangerschaft oder die Stillfähigkeit?

Während einer Schwangerschaft wird selbstverständlich zum Wohle der Patientin und des Kindes keine medizinisch nicht notwendige Operation durchgeführt – dies gilt auch für die Brustvergrößerung in München. Nach einer Brustvergrößerung sollte für etwa drei Monate eine Schwangerschaft vermieden werden, um den Heilungsprozess nicht negativ zu beeinflussen. Für eine spätere Schwangerschaft sind Silikonimplantate nicht nachteilig. Bei den meisten Frauen bleibt die Stillfähigkeit nach der Brustvergrößerung in München erhalten, da die Milchstränge in der Regel nicht durchtrennt oder verletzt werden. Gänzlich kann das Risiko einer Stillunfähigkeit bei der Brustvergrößerung jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Was ist bei einer Silikonallergie zu beachten?

Allergien auf Silikon treten nur äußerst selten auf. Im Rahmen des individuellen Beratungsgesprächs vor der Brustvergrößerung in München kann im Zweifelsfall ein Test zur Verträglichkeit durchgeführt werden.

Wieviel wiegt das Brustimplantat?

Das Gewicht des Brustimplantats hängt von der Größe und vom Füllvolumen ab, das bei der Brustvergrößerung in München verwendet wird. Ein 250 ccm großes Silikongelimplantat wiegt etwa 250 Gramm.

Welche Dokumente erhalten Sie nach der Brustvergrößerung?

Nach der Brustvergrößerung in München erhalten Sie in der Praxis von Dr. Hörl einen Brustimplantat-Pass. In diesem Pass stehen alle wichtigen Angaben über das verwendete Brustimplantat, darunter der Hersteller und die Produktionsnummer.

Welche Komplikationen können bei einer Brustvergrößerung eintreten?

Wie bei anderen Operationen können auch bei der Brustvergrößerung in München Risiken und Komplikationen auftreten. Zu den allgemeinen Operationsrisiken gehören Nachblutungen, Wundheilungsstörungen, Infektionen, eine auffällige Narbenbildung, Thrombosen, Embolien und Unverträglichkeiten gegenüber der Anästhesie. Des Weiteren sind spezifische Risiken wie die Kapselfibrose, eine Ruptur der Brustimplantate und eine Verschiebung der Implantate möglich. Als ausgebildeter und erfahrener Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie weiß Dr. Hörl die Risiken bei der Brustvergrößerung in München auf ein Minimum zu reduzieren. Beim Auftreten von Komplikationen oder unerwünschten Nebenwirkungen kann Dr. Hörl dank seiner langjährigen Tätigkeit als Ästhetisch-Plastischer Chirurg rechtzeitig und adäquat reagieren und somit Langzeitfolgen bestmöglich vermeiden.

Gibt es regelmäßige Kontrollen nach einer Brustvergrößerung?

Nach der Brustvergrößerung in München finden regelmäßige Kontrolluntersuchungen statt, um den komplikationsfreien Heilungsprozess zu überprüfen und zu dokumentieren. Zudem empfiehlt sich eine jährliche Routineuntersuchung durch den Operateur. Diese wird in der Praxis von Dr. Hörl ebenfalls angeboten. Durch die Brustimplantate sind Untersuchungen wie die Mammographie in der Regel nicht eingeschränkt. Bei unzureichenden Befunden stehen moderne apparative Methoden (z. B. CT, MRT oder Sonographie) zur Verfügung.

Wann wird ein Wechsel der Brustimplantate notwendig?

Etwa zehn Jahre nach der Brustvergrößerung sind die Brustimplantate engmaschiger zu kontrollieren. Bei Ruptur der Hülle ist ein Wechsel des Implantats notwendig. Dank fortwährender Weiterentwicklung sind die heutigen Brustimplantate in der Regel sehr langlebig und sicher. Eine allgemeine Zeitspanne für die Haltbarkeit von Implantaten lässt sich nicht festhalten.

Kann ich eine Brustvergrößerung mit weiteren ästhetischen Maßnahmen kombinieren?

Je nach Befund kann die Brustvergrößerung in München durch weitere ästhetische Eingriffe ergänzt werden, um ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen. Bei stark erschlafftem Gewebe kann beispielsweise eine zusätzliche Bruststraffung empfehlenswert sein. Anhand einer sorgsamen Untersuchung erläutert der erfahrene Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, welche Vorgehen im konkreten Fall ratsam sind.

Wann sind Job, Sport, Sauna und Solarium nach der Brustvergrößerung wieder möglich?

Wann berufliche Tätigkeiten wieder aufgenommen werden können, hängt zunächst von der Art und dem Belastungsgrad der Arbeit ab. In der Regel können Frauen etwa zwei Wochen nach der Brustvergrößerung in München wieder arbeiten gehen, bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten ist teilweise auch eine längere Schonzeit empfehlenswert. Für etwa sechs Wochen sollte ein spezieller Stütz-BH getragen werden. Leichtere sportliche Aktivitäten sind nach ärztlicher Absprache circa drei bis vier Wochen nach der Brustvergrößerung in München wieder möglich, uneingeschränkter Sport nach sieben bis acht Wochen. Auf Saunagänge und Besuche im Solarium sollten Patienten etwa drei bis vier Wochen verzichten, um die Wundheilung nicht negativ zu beeinflussen.

Was geschieht bei Flügen oder beim Tauchen?

Bei Änderung des Drucks kann es zu leichten Expansionen und Kontraktionen der Hülle kommen. Das kann eine kleine Menge an Luftbläschen im Implantat zur Folge haben. Bei gel- oder kochsalzgefüllten Implantaten hören Sie eventuell Gurgelgeräusche. Diese sollten nach 48 Stunden wieder weg sein. Weitere nachteilige Einflüsse bei Flügen oder beim Tauchen sind nach Herstellerangaben nicht zu erwarten.

Ist es besser ein Brustimplantat unter den Brustmuskel zu setzen?

Bei der Planung der Operation muss die Frage beantwortet werden, ob das Implantat über oder unter den Brustmuskel positioniert werden soll. Für eine bessere Abdeckung des Implantates ist seine Positionierung unter dem Brustmuskel oft sinnvoll. Jedoch deckt in aller Regel das Muskelgewebe nicht das ganze Implantat ab. Bei Frauen mit einer etwas hängenden Brust, z.B. nach Schwangerschaften, und bei Frauen, die Bodybuilding machen, kann es sinnvoller sein, das Implantat über den Brustmuskel zu legen.

Hat ein Schnitt in der Achselhöhle einen Vorteil?

Der Vorteil ist die in der Achselhöhle verborgenen Narbe, und dass an der Brust keine Narben entstehen. Allerdings setzt dieses operative Vorgehen eine große Erfahrung des Plastischen Chirurgen voraus und kann in den ersten Tagen nach der OP für die Patientin schmerzhafter sein. Etwa 80 % meiner Patientinnen wählen diese Methode.

Wie lange dauert die Erholungszeit nach einer Brustvergrößerung?

In den ersten 2–3 Tagen werden Sie Schmerzen haben. Weitere 3–5 Tage sind Sie bei Bewegungen, die den Brustkorb betreffen, eingeschränkt. Dies bessert sich bereits nach einer Woche. Bewegungen der Arme über die Horizontale sollten Sie 3 Wochen vermeiden. Nach 6 Wochen ist Sport schon wieder möglich. Ich empfehle, in den ersten 6 Monaten nach der Operation nicht schwanger zu werden.

Warum haben Brustimplantate eine rauhe Oberfläche?

Durch diese Oberflächenbeschaffenheit, die es seit Ende der achtziger Jahre gibt, ist die Häufigkeit von Verhärtungen der Brust (Kapselfibrose) deutlich geringer geworden. Große Studien zeigen eine Rate von unter 10 % an.

Gibt es Alternativen zur Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten?

Seit 1963 werden zur Brustvergrößerung Implantate aus Silikon benutzt. Das heißt, das Hüllenmaterial besteht immer aus Silikon, während das Füllmaterial neben Silikongel auch eine Kochsalzlösung sein kann. Hier ist in absehbarer Zukunft auch keine Änderung zu erwarten. Im Jahre 2000 wurde ein wissenschaftlicher Beitrag publiziert, der beschreibt, dass es durch die Verwendung eines Vakuumexpanders (System BRAVA) zu einer Volumenzunahme der Brust kommen kann. Allerdings müssen die Expansionsschalen täglich mehr als 10 Stunden über einen Zeitraum von mehr als einem Vierteljahr getragen werden. Die durchschnittliche Volumenzunahme beträgt zwischen 80 und 120 ml.

Warum brauchen Sie einen Implantatpass?

Zum einen sind für andere Plastische Chirurgen Zeitpunkt der Operation, Implantatlage und Zugang notiert. Andererseits finden Sie darauf die wichtigen Daten des Herstellers mit der Produktionsnummer (LOT NR.) des Implantates.

Kann einer jungen Frau unter 18 Jahre ein Silikonimplantat aus ästhetischen Gründen eingesetzt werden?

Nein! Zudem gilt generell daß die Entscheidung für eine Brustvergrößerung mit Silikongelimplantaten aus ästhetischen Gründen und sorgfältig überlegt werden muss. Die Abwägung der Vorteile und möglicher Nachteile ist mit etwas mehr Lebenserfahrung in aller Regel verantwortungsvoller zu treffen.

Welche Nachteile bestehen bei Schnitten am Brustwarzenhof?

Der Zugang kann zu klein sein für die gewählte Implantatgröße. Es wird Drüsengewebe bei dieser Vorgehensweise durchtrennt. Zudem bilden sich in der Folge Narben im Drüsenkörper, was später bei Kontrollen auf Brustkrebs problematisch sein kann. Auch ist die Infektionsgefahr nach Eröffnen der Milchgängen größer. Bei einer Infektion könnte die Entfernung des Implantates notwendig werden.

Bitte beachten Sie folgendes bei einer Brustvergrößerung:

Diese Patienteninformation kann ein individuelles Beratungsgespräch und eine patientenbezogene Untersuchung nicht ersetzen. Über spezielle und individuelle Risiken, Einschränkungen und Möglichkeiten der Brustvergrößerung muss der operierende Arzt gezielt individuell aufklären. Jede Patientin sollte Risiken und Einschränkungen des Ergebnisses bei der Brustvergrößerung verstanden und verinnerlicht haben.

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