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Allgemeine Chirurgen
in München auf jameda

Brustvergrößerung mit Eigenfett (Lipostructure, Lipofilling)

Brustvergrößerung in München - Dr. Hörl ist Ihr Spezialist für Brustvergrößerung mit Eigenfett und Silikonimplantaten. Plastischer Chirurg in München.
4.9 based on 42 reviews

Eine mehr als 20 Jahre alte Methode zur Vergrößerung der Brust mit eigenem Fettgewebe wird in den letzten 3 Jahren wieder häufiger praktiziert.

Während ein Brustimplantat aus Silikon für ihren Körper Fremdmaterial darstellt, ist eine Brustvergrößerung mit Eigenfettgewebe für Sie verträglich und nichts Fremdes.
Neben diesem großen Vorteil des sog. antologen Gewebes gibt es jedoch auch Einschränkungen.
Bei sehr schlanken Frauen ist diese Methode der Brustvergrößerung wegen fehlender Fettdepots nicht durchführbar. Ein nicht voraussehbarer Teil der verpflanzten Fettzellen bleiben nicht erhalten und werden vom Körper abgebaut. Wieviel dies bei einer bestimmten Frau ist, lässt sich zuvor nicht beurteilen. Eine ungenaue Richtgröße sagt etwa Eindrittel bleibt nicht erhalten.
Das bedeutet, dass mehrer Operationen notwendig sind. Durchschnittlich sollen etwa 150-180 ml
dauerhaft erhalten bleiben. Eine Brustgröße wie sie mit Silikonimplantaten zu erzielen ist, ist nicht zu erwarten.

 

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Die Technik

Als Spendeareale kommen diverse Fettdepots am Körper in Betracht. Häufig sind dies Bauch,
Flanken, Oberschenkel. Bei der Verwendung von Fettzellen vom Bauch gibt es Berichte, dass das Brustvolumen später bei allgemeiner Gewichtsabnahme auch sichtbar zurück geht.

Die Operation wird im Operationssaal unter sterilen Bedingungen durchgeführt.
Eine Vollnarkose ist zu empfehlen. Der Eingriff kann auch ambulant erfolgen. Das zu transplantierende Fettgewebe wird mit geringem Unterdruck vorsichtig abgesaugt um die Zellen nicht zu verletzen. Denn diese Zellen können nicht überleben und werden vom Körper abgebaut
Nach einer speziellen Aufbereitung erfolgt die Transplantation (Verpflanzung) der Fettzellen in unterschiedlichen Ebenen in die Fettgewebeschicht unter der Brusthaut und in den Brustmuskel. Von enomer Wichtigkeit ist, dass die Fettzellen in kleinsten Portionen maximal ein Kubikzentimeter mit Abstand zueinander platziert werden. Andernfalls ist keine Durchblutung für das Fettgewebe gewährleistet. Das bedeutet Abbau durch körpereigene Zellen und Volumenverlust. Empfehlenswert ist eine bildgebende Diagnostik vor dem Eingriff wie
Mammografie, Computertomografie oder Kernspintomografie als Ausgangsbefund. Das sollte
1 Jahr später erneut durchgeführt werden um einen medizinischen Vergleich der Wirkung der transplantierten Fettzellen auf das Gewebe der Brust zu haben.
Vorsicht ist angeraten bei Patientinnen mit erhöhtem Risiko für Brustkrebs. Insbesondere wenn Brustkrebs in der Familie vorgekommen ist.

In einer speziellen, schonenden Technik wird Fettgewebe an geeigneten Stellen abgesaugt,
aufbereitet und in Anteile der Brust transplantiert.

Allerdings ist in einem nicht voraussehbaren Prozentsatz mit Abbau des Fettgewebes und dadurch mit mehreren operativen Sitzungen zu rechnen.

Eigengewebe ist zur wirkungsvollen Brustvergrößerung, wie es zum Wiederaufbau nach Brustkrebs verwendet wird, ebenfall nicht geeignet. Nebeneffekte wie Narben, Kontur-
veränderungen u.v.m. machen dies nicht tolerabel.

 

 

Ausführliche Informationen über Eigenfett-Behandlung
(Eigenfetttransplantation, Lipostructure, Lipofilling)

Die Methode der Eigenfetttransplantation ist bereits mehr als 100 Jahre alt, jedoch in den letzten Jahren, vor allem in den USA, stark verfeinert und verbessert worden. in der heutigen Zeit werden dafür die Begriffe Lipofilling (Auffüllen mit Fettgewebe) und vor allem Lipostructure
(Neustrukturierung und Aufbau von Konturen mit Fettgewebe) verwendet.

Eigenfetttransplantationen werden insbesondere im Gesicht vorgenommen. An jedem weiteren Körperareal ist dies aber auch möglich. Zunehmend wird eine Eigenfettgewebetransplantation zur Brustvergrößerung, zum Gesäßaufbau und zur Wadenkonturierung angewendet. Im Gesicht gibt es zwei wesentliche Gründe für Eigenfettbehandlungen.
Zum einen den Ersatz von Fettgewebe welches durch den Alterungsprozess abgebaut wurde.
Anderseits die Unterfütterung von Weichgewebsdefekten nach Krankheit, Unfall und Operationen.

 

 

Die Technik

Die Operation muss unter sterilen Operationssaalbedingungen ausgeführt werden. Das zu transplantierende Fettgewebe wird an Regionen mit Fettpolstern durch ein spezielles Instrumentarium in örtlicher Betäubung abgesaugt. Sehr gut geeignete Körperregionen
dafür sind z.B. der Unterbauch, die Knieinnenseite, das Gesäß oder unter dem Kinn.
Das Fettgewebe muss extrem vorsichtig entnommen werden um zu vermeiden, dass die Fettzellen platzen und dadurch nicht überleben können. Durch zentrifugieren wird das Fettgewebe konzentriert. Dabei werden örtliches Betäubungsmittel, Wundwasser, Blut
und verletzte Fettzellen isoliert. Anschließend wird es zur Transplantation vorbereitet und
in die angezeichneten Areale injiziert. Dabei werden die Fettzellen im Gewebe fein verteilt.
Zum einen wird es in die Fettgewebeschicht unter der Haut und zum Teil in und unter
das Muskelgewebe gelegt.

 

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