Dr. med. Hans Wolfgang Hörl ist bereits seit vielen Jahren Mitglied in der Vereinigung Deutscher Ästhetisch-Plastischer Chirurgen (VDÄPC). Auf der letzten Jahrestagung im Herbst 2015 wurde der erfahrene Facharzt durch die Mitgliederversammlung der VDÄPC in seinem Vorstandsamt wiedergewählt und engagiert sich nun in zweiter Amtsperiode für die Belange seiner Fachkollegen und die Qualitätssicherung in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie, umgangssprachlich auch „Schönheitschirurgie“ genannt. Aber wofür steht die VDÄPC eigentlich und worin unterscheiden sich ihre Mitglieder von anderen Ärzten, die ästhetische Behandlungen anbieten?

Was sind die Schwerpunkte der VDÄPC-Mitglieder?

Die VDÄPC ist eine Tochterorganisation der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) mit dem Schwerpunkt Ästhetische Chirurgie. Die Mitglieder der VDÄPC haben sich demnach auf das Spektrum der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie (eine der vier Säulen der Plastischen Chirurgie) spezialisiert und betätigen sich schwerpunktmäßig oder sogar ausnahmslos im Bereich Ästhetik. Zum Behandlungsspektrum der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie zählen unter anderem die Ästhetische Gesichtschirurgie mit Eingriffen wie Nasenkorrektur, Lidkorrektur, Facelift und Ohrenkorrektur, die Ästhetische Brustchirurgie mit Brustvergrößerung, Brustverkleinerung und Bruststraffung sowie weitere körperformende Operationen wie Bauchdeckenstraffung und Fettabsaugung. Aber auch nichtinvasive Behandlungen wie die Faltenunterspritzung gehören heute zum Behandlungsspektrum des Ästhetisch-Plastischen Chirurgen.

Welche Voraussetzungen muss ein Mitglied der VDÄPC erfüllen?

Mitglied der VDÄPC kann grundsätzlich nur werden, wer den Titel „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ führt. Für diese Bezeichnung ist in Deutschland eine sechsjährige Weiterbildung erforderlich, in welcher der angehende Facharzt das gesamte Gebiet der Plastischen Chirurgie kennenlernt, also neben ästhetischen Behandlungen auch wiederherstellende Verfahren wie die Brustrekonstruktion sowie Eingriffe der Handchirurgie und Verbrennungschirurgie. Um Mitglied der VDÄPC zu werden, muss ein Kandidat sowohl die Facharztausbildung absolviert haben als auch ordentliches Mitglied des Berufsverbandes DGPRÄC sein. Der Arbeitsschwerpunkt der VDÄPC-Mitglieder – egal ob selbständig oder in einer Klinik tätig – liegt im Bereich Ästhetische Chirurgie.

Dafür setzt sich die VDÄPC ein

Satzungsgemäß hat sich die VDÄPC drei Hauptziele gegeben: Die Sicherung von Qualität und Kompetenz auf dem Gebiet der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie durch strenge Aufnahmekriterien, die Förderung des wissenschaftlichen Austauschs sowie der Lehre und Weiterbildung in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie und schließlich die Unterstützung der Mitglieder beim Thema Qualitätsmanagement. Die VDÄPC versteht sich als offizieller Vertreter der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie in Deutschland und all ihre Aktivitäten zielen auf den Erhalt und die Weiterentwicklung dieses Fachgebietes. Patienten, die sich wegen einer ästhetisch-plastischen Operation in die Hände eines VDÄPC-Mitglieds begeben, können sich darauf verlassen, dass der entsprechende Arzt über die höchste Qualifikation für ästhetische Behandlungen verfügt und größten Wert auf wissenschaftlichen Austausch und Qualitätssicherung legt.

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