Ein ästhetisch-plastischer Eingriff, im Volksmund auch Schönheitsoperation genannt, ist in unserer Gesellschaft längst kein Tabuthema mehr. Viele Patienten fühlen sich unwohl in ihrem Körper und haben durch Sport oder Diäten bereits vergeblich versucht, etwas daran zu ändern. Wenn Betroffene unter ihrem Aussehen leiden und dies sogar Auswirkungen auf die Gestaltung ihres Privatlebens hat, bietet die Ästhetisch-Plastische Chirurgie diverse Möglichkeiten, den Körper nach den eigenen Wünschen zu optimieren, ohne dabei das natürliche Erscheinungsbild zu verändern. Doch wer sind die Patienten, wie alt sind sie und welche Eingriffe sind am beliebtesten?

Männer und Frauen in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie

Frauen sind nach wie vor die größte Patientengruppe bei den sogenannten Schönheitsoperationen. Laut der DGÄPC-Patientenumfrage aus dem Jahr 2015 sind 86,1% der Patienten weiblich. Männliche Patienten spielen allerdings auch keine unwichtige Rolle: Etwa 13,5% aller ästhetisch-plastischen Behandlungen werden an Männern vorgenommen. Bei Ihnen liegen vor allem die Lidstraffung und die Fettabsaugung besonders weit vorne. Weitere beliebte Eingriffe bei Männern sind Straffungsoperationen im Gesichtsbereich, die Bauchdeckenstraffung oder die Gynäkomastie-Behandlung.

Bei den Frauen ist die beliebteste ästhetisch-plastische Operation nach wie vor die Brustvergrößerung mit Implantat. 20,4% aller Patientinnen gaben an, sich diesem Eingriff unterziehen zu wollen. Darüber hinaus lassen viele Frauen auch die Lidstraffung, die Fettabsaugung und die Bruststraffung durchführen. Die Brustvergrößerung mit Eigenfett ist in den letzten Jahren immer mehr zu einer ernstzunehmenden Alternative zur Brustvergrößerung mit Implantat geworden, 4,4% der Patientinnen ließen diesen Eingriff durchführen. Ebenfalls bemerkenswert ist die Entwicklung der Intimkorrektur. Mit 4% hat es dieses sensible aber dennoch sehr wichtige Thema unter die Top 10 der weiblichen Patienten geschafft.

Patienten werden älter und wollen ein besseres Körpergefühl

Patienten, die in Deutschland einen ästhetisch-plastischen Eingriff durchführen lassen, sind durchschnittlich 42,5 Jahre alt, 2010 waren sie noch etwa vier Jahre jünger. Dass die Altersgruppe der 18- bis 30-Jährigen in den letzten Jahren geschrumpft ist, während die Zahl der Patienten über 40 Jahre zunimmt, zeigt, dass sie immer älter werden. Männliche Patienten sind zudem im Durchschnitt zwei Jahre älter als Weibliche. Was allen gemeinsam ist, sind die Hoffnungen und Erwartungen, die sie mit dem Eingriff verbinden. Darunter fällt beispielsweise der Wunsch nach mehr Selbstbewusstsein, einem besseren Lebensgefühl und mehr Zufriedenheit.

Sanfte Behandlungsmethoden bleiben beliebt

Nichtinvasive ästhetische Behandlungen sind bei den Patienten nach wie vor sehr beliebt. Die sanften Behandlungsmethoden sind sehr risikoarm und erfordern in der Regel keine besondere Nachbehandlung. Bei den Patienten ist die Faltenbehandlung mit Hyaluronfillern besonders im Trend. Auch die natürliche Alternative, die Eigenfett-Behandlung, erfreut sich mit 2,4% wachsender Beliebtheit.

Worauf Patienten bei einem ästhetisch-plastischen Eingriff Wert legen

Patienten, die sich einer sogenannten Schönheitsoperation unterziehen wollen, berücksichtigen bei der Wahl des Arztes vor allem Empfehlungen. Fast die Hälfte aller Patienten vertraut auf den Rat anderer, Frauen noch mehr als Männer. Aber auch Arztbewertungsportale oder Presseartikel spielen bei der Arztwahl eine Rolle. Dabei ist der Großteil der Patienten sich einig, dass ein Arzt aus dem Ausland nicht oder nur bei ausreichender Qualifizierung in Frage kommt. Viele Patienten informieren sich bereits im Vorfeld, auch über das Risiko, welches eine Operation birgt. 80% der Frauen und 71,8% der Männer gaben an, sich bereits vor dem Beratungsgespräch über mögliche Risiken des geplanten Eingriffs informiert zu haben. Mehr als ein Drittel der Frauen und Männer holt sich zudem eine Zweitmeinung bei einem anderen Arzt ein. Ebenfalls von großer Bedeutung ist für die Patienten die Nachsorge. Von ihr hängt unter anderem ab, ob das Ergebnis der Operation so ausfällt, wie erhofft. Deshalb legen fast 90% der Patienten Wert darauf, den Arzt für die Nachsorge erreichen zu können.

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