Das sogenannte Ohren anlegen zählt zu den Klassikern der Ästhetischen Gesichtschirurgie und wurde bereits von Chirurgie-Pionieren wie Johann Friedrich Dieffenbach oder Jaques Joseph vor über hundert Jahren durchgeführt. Damit gehören die verschiedenen Techniken der Ohrenkorrektur oder Otoplastik wohl zu den am besten erprobten Verfahren in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie. Wann das Ohren anlegen sinnvoll ist, hängt maßgeblich von den körperlichen Voraussetzungen des Patienten und seiner individuellen Leidenssituation zusammen.

Ohren anlegen – typische Beweggründe

Generell kommen ästhetisch-plastische Operationen wie das Ohren anlegen dann in Frage, wenn die Patientin oder der Patient unter der Ausprägung eines bestimmten körperlichen Merkmals leidet. Bei den Ohren gibt es hierfür ein sehr typisches Beispiel: die sogenannten Segelohren. Abstehende Ohren stellen nicht grundsätzlich ein Problem dar. Sie schränken die betreffende Person nicht körperlich ein und für viele, die von Natur aus eher prominente Ohren besitzen, stellen diese ein persönliches Kennzeichen dar, welches nicht weiter stört. Manche Menschen leiden allerdings stark unter ihren Segelohren und sind vielleicht schon häufig das Ziel von Spott und Hänseleien geworden. Gerade Kinder können sich gegenüber Gleichaltrigen mit auffälligen Segelohren ausgesprochen kränkend verhalten. Manche Menschen möchten das nicht länger ertragen – und manche Eltern möchten ihre Kinder davor bewahren. Da nur ein chirurgischer Eingriff bei abstehenden Ohren wirklich hilft, sollten sich Betroffene von einem Ästhetisch-Plastischen Chirurgen zum Thema Ohren anlegen beraten lassen.

In welchem Alter lassen sich die Ohren am besten anlegen?

Prinzipiell kann das Ohren anlegen in jedem Alter erfolgen, sofern der Ohrknorpel ausgebildet ist und damit die endgültige Form des Ohres feststeht. Dies ist in der Regel ab dem vierten Lebensjahr der Fall. Ein wichtiger Aspekt bei der Frage des richtigen Zeitpunkts für die Ohrenkorrektur: Anders als bei den meisten anderen ästhetisch-plastischen Operationen werden beim Ohren anlegen die Kosten relativ häufig von den Gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen. Allerdings tragen die Kassen die Kosten der Ohrenkorrektur in der Regel nur, wenn der Eingriff vor dem Ende des 14. Lebensjahrs durchgeführt wird. Eltern, deren Kinder unter abstehenden Ohren leiden und für die eine Ohrenkorrektur in Frage kommt, sollten die Frage der Kostenübernahme in jedem Fall im Vorfeld mit ihrer Versicherung klären.

Wie funktioniert das Ohren anlegen?

Beim Ohren anlegen kommen in der Regel drei verschiedene bewährte Methoden zum Einsatz, die der Ästhetisch-Plastische Chirurg je nach Befund auswählt oder miteinander kombiniert. Die Ohrenkorrektur ist ein ambulanter Eingriff. Sie dauert üblicherweise etwa eine Stunde und kann bei erwachsenen Patienten in örtlicher Betäubung erfolgen. Bei Kindern hingegen ist eine Vollnarkose ratsam.

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