In der modernen Ästhetisch-Plastischen Chirurgie wird die Transplantation von körpereigenem Fettgewebe in vielen Bereichen als natürliche Alternative zu anderen Methoden des Volumenaufbaus genutzt. Insbesondere Unverträglichkeiten und Abstoßungsreaktionen sind bei der Eigenfettbehandlung in München ausgeschlossen. Welche Möglichkeiten und weiteren Vorteile bietet der Einsatz körpereigener Stoffe für die Plastische Chirurgie in München? Welche Nachteile lassen sich hingegen festhalten?

Der Ablauf der Eigenfettbehandlung

Generell gilt die Eigenfettbehandlung (Lipostructure oder Lipofilling) als risikoarme Behandlungsmöglichkeit, die zumeist ambulant durchgeführt wird. Die Eigenfettinjektion ist an verschiedenen Körperregionen anwendbar. Unabhängig von der Körperstelle erfolgt das Lipofilling in folgenden Schritten:

  • Die Fettabsaugung (Liposuktion): Zunächst entnimmt der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie körpereigene Fettzellen vom Patienten. Dies geschieht unter Verwendung feinster Kanülen, die unter Schonung der Gefäße und Nerven direkt in das Fettdepot geführt werden und dort die benötigten Zellen entnehmen.
  • Die Aufbereitung: Im Anschluss an die Liposuktion werden die gewonnenen Fettzellen speziell aufbereitet. Durch Zentrifugation wird das zu transplantierende Fett von Zellflüssigkeiten und Resten der Betäubungslösung getrennt. Daraus ergibt sich ein hochkonzentriertes Präparat aus vitalen Fettzellen.
  • Die Injektion: Im letzten Schritt werden die isolierten Fettzellen mit einer feinen Nadel direkt in den Bereich gespritzt, der mit dem körpereigenen Fett aufgebaut werden soll. Innerhalb weniger Wochen verwächst ein Teil der transplantierten Zellen mit dem umliegenden Gewebe und sorgt somit für eine entsprechende Volumenzunahme.

 

Welche Bereiche eignen sich für die Eigenfettgewinnung?

Eine wichtige Voraussetzung für die Injektion von körpereigenem Fettgewebe ist, dass der Patient über genügend „Spenderzonen“ verfügt. Die benötigte Menge richtet sich nach dem zu behandelnden Areal und dem gewünschten Ergebnis der Behandlung. So reichen für die Lippenvergrößerung bereits geringe Gewebemengen aus, während eine Brustvergrößerung mit Eigenfett in München in den meisten Fällen für ein optimales Ergebnis eine mehrschichtige Unterspritzung und gegebenenfalls eine zweite Behandlung erfordert. Als Entnahmestellen eignen sich erfahrungsgemäß die Körperareale, in denen vermehrt überschüssige Fettdepots anzutreffen sind. Hierzu zählen unter anderem der Bauch, der Po, die Hüfte, die Oberschenkel, die Oberarme, die Knie und die Kinnunterseite.

 

Mögliche Behandlungsgebiete bei der Eigenfetttransplantation

Im Prinzip kann die Eigenfettbehandlung an jedem Körperareal durchgeführt werden, um dort eine Volumenzunahme zu erzielen. Zu den prominenteren Behandlungen gehört insbesondere die Brustvergrößerung mit Eigenfett. Vor allem für Patientinnen, die den Wunsch nach einer größeren Brust hegen, jedoch gern auf den Einsatz von Fremdkörpern verzichtet möchten, stellt die Eigenfetttransplantation die optimale Lösung dar. Des Weiteren können das Gesäß, die Waden oder die Lippen mit körpereigenen Fettzellen aufgebaut und konturiert werden. Im Rahmen eines Facelifts in München ist es möglich, das Profil durch die Injektion von Eigenfett zusätzlich zu strukturieren. Auch einige eingesunkene Narben können mit der Eigenfettbehandlung angehoben werden, sodass sie weniger sichtbar sind.

 

Körpereigenes Fett gegen die Zeichen der Zeit

Im Zuge der natürlichen Alterung entstehen unweigerlich Falten und einzelne Gesichtspartien senken sich ab. Auch hier kann die Eigenfettunterspritzung dabei helfen, eine jugendliche und vitale Ausstrahlung zurückzuerlangen. Die Falten werden durch die transplantierten Fettzellen von innen heraus aufgepolstert und somit geglättet. Besonders geeignet hierfür sind die sogenannte Zornesfalte am Übergang von der Nase zur Stirn, die Nasen-Lippen-Falten und die querverlaufenden Kinnfalten. Eingefallene Wangen oder die Augenbrauenpartie können ebenfalls mit Eigenfett unterspritzt und optisch angehoben werden.

 

Die Vorteile und Nachteile der Eigenfettbehandlung

Ein großer Vorteil der Eigenfettmethode besteht darin, dass sie ausschließlich körpereigenes Material verwendet und unerwünschte Reaktionen des Körpers oder Allergien somit ausgeschlossen sind. Außerdem kann nicht nur das gewünschte Körperareal aufgebaut oder optisch verjüngt werden, sondern auch Entnahmestellen wie der Bauch oder die Oberschenkel können ebenfalls konturiert werden, wodurch eine harmonischere Körpersilhouette entsteht. Nachteilig ist hingegen, dass zuvor nicht genau bestimmt werden kann, wie viele der transplantierten Fettzellen tatsächlich mit dem Gewebe verwachsen. In einigen Fällen sind daher Nachkorrekturen notwendig, um das erstrebte Resultat zu erreichen Resultat. Zudem sind die Modellierbarkeit und die zu erzielende Volumenzunahme bei der Eigenfettbehandlung begrenzt.

 

Fettzellen auf Vorrat?

Da es nicht unüblich ist, dass nach der Eigenfettbehandlung Nachkorrekturen erfolgen müssen, lässt dies den Gedanken zu: Können bei der Fettabsaugung in München sogleich mehr als die benötigte Menge an Fettgewebe entnommen und eingefroren werden?
Die Einlagerung und Aufbewahrung von Fettzellen ist aus folgenden Gründen nicht durchführbar:

  • Vitalität der Fettzellen: Für ein erfolgreiches Ergebnis müssen die transplantierten Fettzellen vital sein. Eine hohe Überlebensrate weisen jedoch nur frische Zellen auf, die unmittelbar nach der Entnahme eingesetzt werden.
  • Einlagerungsmöglichkeiten: In der Regel verfügen die Ärzte beziehungsweise die Praxen nicht über die speziellen Bedingungen, die für die Einlagerung von Fettzellen notwendig sind.
  • Risiko auf Verwechslung: Werden beim Lipofilling versehentlichen die eingelagerten Fettzellen eines anderen Patienten verwendet, führt dies möglicherweise zu schwerwiegenden Komplikationen. Um diese Gefahr auszuschließen, werden keine Fettzellen vorrätig gelagert.

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