Eine Brustvergrößerung ohne Implantat – für viele Frauen, die mit ihrer Brust unzufrieden sind, ist dies eine attraktive Vorstellung. Denn auch wenn die Brustvergrößerung mit Implantat zu den häufigsten Eingriffen der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie zählt und schon seit über 50 Jahren erfolgreich durchgeführt wird, ist manchen Frauen beim Gedanken an das Silikonimplantat – einen Fremdkörper im eigenen Busen – unwohl. Aber ist eine Brustvergrößerung ohne Implantat überhaupt realistisch und welche Methoden sind sicher?

Der Klassiker: Brustimplantate zur Brustformung

Brustimplantate bilden nach wie vor den Standard, wenn es um die ästhetische Brustvergrößerung geht. Jährlich lassen sich in Deutschland mehr als 20.000 Frauen die Brust mit Silikonimplantaten vergrößern. Brustimplantate werden von verschiedenen seriösen Herstellern angeboten und es existiert eine so große Bandbreite an Implantaten, dass Ästhetisch-Plastische Chirurgen für jede Patientin das passende Produkt auswählen können. So unterscheiden sich die Implantate unter anderem hinsichtlich Größe, Form und Oberflächenbeschaffenheit. Kombiniert mit der jeweils passenden Operationsmethode (Stichwort Zugang und Implantatlage), kann der Facharzt bei der Brustvergrößerung sehr gezielt vorgehen.

Brustvergrößerung ohne Implantat: Welche Methoden sind seriös?

Immer wieder berichten Boulevardmedien von angeblichen innovativen Alternativen zur klassischen Brustchirurgie. Zu den neuesten „Trends“ zählt das Aufspritzen der Brust mit Kochsalzlösung, wodurch eine kurzfristige, vorübergehende Brustvergrößerung ohne Implantat erreicht werden soll. Solche angeblichen Innovationen sind mit absoluter Vorsicht zu genießen. Als seriös und bereits gut erprobt kann allerdings die Methode der Brustvergrößerung mit Eigenfett gelten. Diese Technik eignet sich vor allem für mäßige Korrekturen und Vergrößerungen der Brust und hat den unschlagbaren Vorteil, dass das körpereigene Fettgewebe nicht als Fremdkörper wahrgenommen wird. Daher sind bei dieser Form der Brustvergrößerung ohne Implantat sehr natürliche Ergebnisse möglich.

Wie funktioniert eine Brustvergrößerung ohne Implantat?

Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett besteht im Grunde aus zwei voneinander getrennten Eingriffen. In einem ersten Schritt entnimmt der Ästhetisch-Plastische Chirurg durch eine Fettabsaugung überschüssiges Fettgewebe von einer geeigneten Körperstelle. Anders als bei der gewöhnlichen Liposuktion, wird das entnommene Fett speziell aufbereitet. Es kann nun, im Zuge der eigentlichen Brustvergrößerung, gezielt in die Brust eingebracht werden. Dies geschieht über relativ kleine Einstiche, sodass nach einer Brustvergrößerung ohne Implantat so gut wie keine Narben zurückbleiben. Patientinnen, die sich für diese Methode interessieren, sollten beachten, dass nicht alle implantierten Fettzellen einheilen. Das endgültige Ergebnis der Brustvergrößerung ist also erst nach einigen Monaten ersichtlich. Bei Bedarf kann dann problemlos eine Korrektur vorgenommen werden.

Bei Fragen zur Brustvergrößerung ohne Implantat steht Ihnen Dr. med. Hans Wolfgang Hörl gern zur Verfügung. Der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie führt seit vielen Jahren regelmäßig die Brustvergrößerung mit Eigenfett in München durch.

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