In den letzten Jahrzehnten ist die durchschnittliche Lebenserwartung der Männer und Frauen in Deutschland kontinuierlich angestiegen. Auch im höheren Alter fühlen sich viele Personen noch fit und jung. Spiegeln die individuellen Gesichtszüge diese Vitalität nicht wie gewünscht wieder, kann das dazu führen, dass sich Betroffene nicht mehr wohl in ihrer Haut fühlen. Je nach der individuellen Veranlagung können auch bereits in jungen Jahren Alterungserscheinungen wie unliebsame Falten und abgesunkene Gesichtspartien zum ästhetischen Störfaktor werden. Häufig kommt in diesem Fall nicht nur ein Facelift, sondern auch die minimalinvasive Faltenbehandlung in München als eine effektive Methode der Gesichtsverjüngung infrage.

 

Klassiker der ästhetischen Gesichtschirurgie: das Facelift

Anfang des 20. Jahrhunderts fand vermutlich das erste dokumentierte Facelift statt. Der Beginn ästhetischer Gesichtsbehandlungen reicht höchstwahrscheinlich sogar noch viel weiter in die Vergangenheit zurück. Durch ägyptische Fundstücke lassen sich kosmetische Operationen für ein jüngeres Aussehen bis einige Jahrhunderte vor Christus zurückverfolgen. Auch heute zählt die Gesichtsverjüngung zu den äußerst beliebten ästhetisch-plastischen Eingriffen. Selbstverständliche haben sich die Operationsverfahren im Laufe der Zeit immer weiterentwickelt. Heute können mit einem Facelift in München selbst tiefe Falten geglättet und stark abgesunkene Gesichtspartien angehoben werden. Somit lässt sich ein Verjüngungseffekt von bis zu 10 Jahren erzielen.

 

Verjüngte Gesichtszüge dank Filler

Wann die Spuren des Alterns sichtbar werden und in welcher Intensität sie auftreten, ist von Person zu Person unterschiedlich. Nicht in jedem Fall ist sogleich ein operatives Facelift notwendig, um die Gesichtszüge aufzufrischen. Mithilfe von sogenannten Fillern können Falten gezielt von innen heraus aufgepolstert werden. Zudem ersetzen sie verlorengegangenes Volumen, beispielsweise im Bereich der Wangen.
Bei der Fillerbehandlung injiziert der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie das Füllmaterial (z. B. Hyaluronsäure oder körpereigenes Fettgewebe) mithilfe einer feinen Nadel direkt unter die Haut. Eine Narkose ist hierfür in der Regel nicht notwendig, besonders empfindlichen Stellen können auf Wunsch des Patienten örtlich betäubt werden. Zusätzlich regt die Unterspritzung die körpereigene Kollagenproduktion an, wodurch sich der Straffungseffekt verstärkt und die Wirkungsdauer verlängert wird.

 

Wann hilft Botox®?

Während die Fillerbehandlung eine sehr gute Methode darstellt, um Falten aufzufüllen und Volumendefizite zu korrigieren, eignet sich die Behandlung mit Botox® in München dazu, mimische Falten zu reduzieren. Durch die Bewegung der Gesichtsmuskulatur entstehen im Laufe der Zeit Falten, die bei einer bestimmten Mimik (z. B. beim Lachen) aktiviert und sichtbar werden. Hierzu zählen unter anderem die Zornesfalte zwischen den Augenbrauen, die Denkfalten auf der Stirn oder die sogenannten Krähenfüße an den Augen. Botulinumtoxin schwächt die Muskelaktivität, indem es die Reizübertragung vom Nerv zum Muskel hemmt. Kann der Muskel, der für die Bildung der Falte verantwortlich ist, nicht mehr kontrahieren, wird auch die Falte nicht mehr sichtbar. Die Gesichtszüge entspannen sich und wirken deutlich jünger.

 

Was sind die Vorteile minimalinvasiver Behandlungen?

Zu den Vorteilen bei einer minimalinvasiven Behandlung zählen:

  • keine OP
  • keine Narkose
  • geringe Behandlungsdauer
  • schnell sichtbare Ergebnisse
  • keine/sehr geringe Ausfallzeit
  • risikoarm
  • vergleichsweise geringe Kosten

Zudem können Patienten sich an das angestrebte Resultat der Behandlung „herantasten“. Da die verwendeten Stoffe bei der Faltenunterspritzung in einigen Monaten vom Körper rückstandslos wieder abgebaut werden, lässt auch der Effekt wieder nach. Dies bietet die Möglichkeit, zunächst nur geringe Depots zu injizieren und den Effekt mit den individuellen Vorstellungen abzugleichen und eventuell bei einer folgenden Behandlung anzupassen.

 

Was sind die Nachteile minimalinvasiver Behandlungen

Die Behandlungseffekte sind meist nur von kurzer Dauer. Um ein langanhaltendes Ergebnis zu erreichen, muss die Behandlung wiederholt und die Wirkung somit aufgefrischt werden. Außerdem kann nicht in jedem Fall eine minimalinvasive Behandlung eine Operation ersetzen. Hautüberschüsse und sehr stark erschlafftes Gewebe lassen sich meist nur mit einem chirurgischen Eingriff effektiv reduzieren. Daher bietet die minimalinvasive Behandlung keine vollwertige Alternative zum Facelift.

 

Welche Behandlung ist die richtige für mich?

Wenn Sie sich für ein Facelift in München entscheiden, ist es wichtig zu bestimmen, welche Behandlung im konkreten Fall zu einem gesunden und effektiven Ergebnis führt. Dies bespricht der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie im Vorfeld ausführlich mit Ihnen. Auf der Grundlage einer präzisen Gesichtsanalyse weiß der erfahrene Spezialist genau, ob ein operatives Facelift empfehlenswert ist oder ob die gewünschte Gesichtsverjüngung auch ohne Operation möglich ist. Sie haben noch Fragen oder wünschen sich eine persönliche Beratung durch einen Experten? Gerne steht Ihnen Dr. Hörl zur Seite. Einen unverbindlichen Termin können Sie telefonisch unter +49 (0)89 123 91 888, mit einer Nachricht an info@drhoerl.de oder über das Kontaktformular mit unserem Praxisteam vereinbaren. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktanfrage!