FAQ Brustimplantate zur Brustvergrößerung

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FAQ Brustimplantate zur Brustvergrößerung

 

Silikonimplantate zur Brustvergrößerung gibt es bereits seit 1963. In den letzten 15 Jahren fand eine stetige Verbesserung statt. Die Implantathüllen wurden dicker, reißfester und mit einer aufgerauten Oberfläche versehen. Das zur Füllung verwendete Silikongel wurde zähflüssiger, was auch als kohäsiv bezeichnet wird. Durch diese Veränderungen sind die Brustimplantate langlebiger und medizinisch sicherer. Eine Verhärtung der Brust (Kapselfibrose) tritt prozentual deutlich seltener auf. Neben den diversen runden Formen der Implantate werden seit einigen Jahren tropfenförmige (anatomische) Brustimplantate hergestellt.

Die amerikanische Firma Mentor geht eine langfristige Verpflichtung gegenüber den Patientinnen, bei denen Mentorimplantate verwendet wurden, ein. Mentor übernimmt mit seinem Patient Safe Coverage Programm eine lebenslange, kostenlose Austauschgarantie bei Ruptur der Brustimplantate.

Ausführlichere Informationen erhalten Sie in einem individuellem Beratungsgespräch in unserer Praxis.

Wenn Sie eine Vergrößerung Ihrer Brust wünschen, kann dies durch das Einsetzen von Silikonimplantaten erreicht werden. Andere Verfahren, wie die Verwendung von eigenem Fettgewebe, haben sich bislang nicht durchsetzen können. Brustimplantate sind seit 1963 auf dem Markt und haben sich, vor allem in den letzten 10 Jahren, hinsichtlich der Sicherheit stark verbessert.

Bei namhaften Herstellern, wie der amerikanischen Firma Mentor, ist die Hülle des Brustimplantates von hoher Reissfestigkeit. Ebenso ist das Füllmaterial aus Silikongel heutzutage kohäsiv. Dies bedeutet, dass ein Auslaufen wie es bei den früheren dünnflüssigeren Silikonimplantaten auftrat, nicht mehr vorkommen kann.

Eine Verhärtung der Brust (Kapselfibrose) tritt wesentlich seltener auf, da die Oberfläche des Implantates angeraut ist. Hierbei sprechen wir von texturierten Hüllen. Neben den traditionellen runden Implantaten können Sie auch die anatomisch geformten Implantate, auch als tropfenförmig bezeichnet, wählen. Welche Implantatform für Sie die geeignetste ist, werden wir gemeinsam besprechen.

Eine lebenslange Austauschgarantie durch die Implantatfirma (Gewährleistungsprogramm) erhalten Sie nach der Operation.

 

Brustimplantat über oder unter den Brustmuskel setzen?

Bei der Planung der Operation muss die Frage beantwortet werden, ob das Implantat über oder unter den Brustmuskel positioniert werden soll.

Für eine bessere Abdeckung des Implantates ist dies oft sinnvoll. Jedoch bedeckt in aller Regel das Muskelgewebe nicht alle Anteile des Implantates ab.

Bei Frauen mit einer etwas hängenden Brust – z.B. nach Schwangerschaften – als auch bei Frauen die Bodybuilding durchführen, kann es sinnvoller sein, das Implantat über den Brustmuskel zu legen.

 

Hat ein Schnitt in der Achselhöhle einen Vorteil?

Der Vorteil liegt in der Achselhöhle verborgenen Narbe und in der Tatsache, dass an der Brust keine Narben entstehen.

Allerdings setzt dieses operative Vorgehen eine große Erfahrung des Plastischen Chirurgen voraus und kann in den ersten Tagen für die Patientin schmerzhafter sein. Etwa 80 % meiner Patientinnen wählen diesen Zugang.

 

Warum haben Brustimplantate eine raue Oberfläche?

Durch diese Oberflächenbeschaffenheit, die es seit Ende der 80ger Jahre gibt, ist die Häufigkeit von Verhärtungen der Brust (Kapselfibrose) deutlich geringer geworden. Große Studien zeigen eine Rate von unter 10 % an.

 

Gibt es Alternativen zur Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten?

Seit 1963 werden zur Brustvergrößerung Implantate aus Silikon benutzt. Das heißt, das Hüllenmaterial ist immer Silikon, wenn das Füllmaterial neben Silikongel auch Kochsalzlösung sein kann.

Hier ist in absehbarer Zukunft auch keine Änderung zu erwarten.

Im Jahre 2000 wurde ein wissenschaflicher Beitrag publiziert, der beschreibt, dass es durch die Verwendung eines Vakuumexpanders (System BRAVA) zu einer Volumenzunahme der Brust kommen kann.

Allerdings müssen die Expansionsschalen täglich mehr als 10 Stunden über einen Zeitraum von mehr als einem Vierteljahr getragen werden. Die durchschnittliche Volumenzunahme beträgt zwischen 80 und 120 ml.

 

Warum brauchen Sie einen Implantatpass?

Zum einen sind für andere Plastische Chirurgen Zeitpunkt der Operation, Implantatlage und Zugang notiert. Andererseits finden Sie darauf die wichtigen Daten des Herstellers mit der Produktionsnummer (LOT NR.) des Implantates.

 

Kann einer jungen Frau unter 18 Jahre ein Silikonimplantat aus ästhetischen Gründen eingesetzt werden?

Nein!

 

Welche Nachteile bestehen bei Schnitten am Brustwarzenhof?

Der Zugang kann zu klein sein für die gewählte Implantatgröße. Es wird Drüsengewebe bei dieser Vorgehensweise durchtrennt und es werden Narben im Drüsenköper hinterlassen. Dies wiederum kann später bei der Kontrolle auf Brustkrebs problematisch sein.

Die Infektionsgefahr durch Eröffnen von Milchgängen ist ebenso größer. Was dann wiederum die Entfernung des Implantates notwendig machen kann.

 

Silikonallergie

Wenn auch extrem selten ist es dennoch möglich, dass eine Frau auf Silikon allergisch reagiert. Wir alle kommen in unserem täglichen Umfeld mit Silikon in Berührung, da diese Substanz in vielen Haushaltsartikeln, in Sonnenschutzcremes, Handcremes, Seifen, Lebensmittelprodukten und auch Kaugummi anzutreffen ist.

 

Stillfähigkeit

Viele Frauen mit Brustimplantaten können noch erfolgreich stillen. Individuell für die einzelne Frau ist dies jedoch nicht mit Sicherheit voraussehbar. Wenn der Zugang zur Implantatplatzierung im Bereich der Brustwarze gewählt wird, ist die Wahrscheinlichkeit einer Stillunfähigkeit größer.

 

Kapselkontraktur

Jede chirurgische Operation beinhaltet einen gewissen Grad an Risiken und Komplikationen.

Ein Silikonimplantat wird vom Körper als etwas Fremdes identifiziert. Im Laufe einiger Monate nach der Implantation bildet sich ein Bindegewebe (Narbengewebe) um das Implantat herum. Dies ist ein natürlicher Vorgang und verändert das ästhetische Ergebnis an der Brust nicht. Bei manchen Frauen kommt es jedoch im Laufe der Zeit zu einer Schrumpfung dieser bindegewebigen Hülle. Dies wird als Kapselkontraktur bezeichnet.

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