Nicht ohne Grund zählt das Facelifting – zu Deutsch: die Gesichtsstraffung – zu den beliebtesten Eingriffen in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie. Denn schon mit Beginn des 20. Lebensjahres verliert die Haut an Elastizität und Spannkraft und je nach Lebensstil lassen sich die Zeichen der Zeit jenseits der Dreißig oft nicht mehr übersehen. Viele assoziieren mit straffen, runden Gesichtszügen Jugend und Schönheit. Entspricht das äußere Erscheinungsbild nicht mehr dem gefühlten Alter, kann das sowohl bei Frauen als auch bei Männern zu Frustration führen. In solchen Fällen kann der Ästhetisch-Plastische Chirurg mit einem Facelifting Abhilfe schaffen. Durch verschiedene Behandlungsmethoden kann die Chirurgie der Schwerkraft und den Zeichen der Zeit entgegengenwirken. Welche unterschiedlichen Möglichkeiten es zum Thema Facelifting in München gibt, fassen die folgenden Abschnitte zusammen.

Facelifting gleich Facelifting?

Bevor der Ästhetisch-Plastische Chirurg ein Facelifting vornimmt, gilt es zunächst zu klären, welcher Gesichtsbereich gestrafft werden soll. Denn Facelifting ist nicht gleich Facelifting: Grundsätzlich unterscheidet man in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie in Hautstraffung und mehrschichtiges Facelifting. Bei ersterem wird ausschließlich die obere Hautschicht gestrafft, was den Eingriff vereinfacht. Allerdings hält das Ergebnis, im Unterschied zum mehrschichtigen Facelifting, nicht so lange an. Daher werden reine Hautstraffungen heute kaum mehr durchgeführt. Beim sogenannten SMAS Facelifting (Superficial Musculo-Apneurotic System Facelifting) strafft der Chirurg neben der oberen Hautschicht auch das darunter liegende Gewebe und gibt damit den Gesichtszügen ihre frühere Form zurück. Überschüssiges Gewebe wird gezielt entfernt.

Neben der Unterscheidung in Hautstraffung und mehrschichtiges Facelifting ist in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie auch die Unterscheidung nach behandelten Gesichtsbereichen üblich. So zählen das Halslift, das Stirnlift, das Brauenlift und das Mittelgesichtslift zu den verschiedenen Varianten beim Facelifting. Aber auch eine Operation mehrerer Gesichtsbereiche gleichzeitig ist bei einem Facelifting in München möglich. Daher kommt es ganz auf den Befund und die Wünsche des jeweiligen Patienten an, wenn entschieden wird, welche Methode beim Facelifting die richtige ist.

Facelifting in München – auf was muss der Patient im Vorfeld achten?

Wie vor jedem operativen Eingriff steht auch vor jedem Facelifting ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem behandelnden Ästhetisch-Plastischen Chirurgen. Eine individuell auf den Patienten zugeschnittene Voruntersuchung und Beratung stellt für jeden seriösen Arzt eine Selbstverständlichkeit dar. Nur so kann sichergestellt werden, dass nach dem Facelifting alle mit dem Ergebnis zufrieden sein können. Damit das Gesicht im Nachhinein nicht künstlich oder „gemacht“ aussieht, ist es wichtig, die Vorstellungen des Patienten mit dem abzugleichen, was medizinisch im Rahmen der Möglichkeiten liegt. Außerdem gehört es zu den Aufgaben des Chirurgen, den Patienten über mögliche Risiken oder Nebenwirkungen zu informieren.

Wichtig für Patienten: Vor einem Facelifting sollte auf blutverdünnende Medikamente und Nikotin verzichtet werden, um die Wundheilung nicht zu beeinträchtigen. Nimmt der Patient regelmäßig Medikamente ein, muss er den Ästhetisch-Plastischen Chirurgen unbedingt vor dem Eingriff darüber in Kenntnis setzen.

Die Tage nach dem Facelifting in München

Ein Facelifting stellt einen erheblichen Eingriff im Gesichtsbereich dar. Vorübergehende Schwellungen und Blutergüsse gehören daher zu den üblichen Folgen. Auch Spannungsgefühle sind in den ersten Tagen nach der Operation normal, mit der Zeit lassen diese jedoch nach. Über Schmerzen klagen die wenigsten Patientinnen und Patienten nach einem Facelifting, da diese gut medikamentös behandelt werden können. Zum Verbinden der Schnittstellen verwendet der Chirurg üblicherweise spezielle, abnehmbare Facelifting Bandagen, die nur das Gesicht aussparen. Diese werden nach drei Tagen gegen einen kleineren Verband ausgewechselt. Von da an besteht für den Patienten auch wieder die Möglichkeit des Haarewaschens, jedoch nur mit speziellem, medizinischem Shampoo. Nach einer Woche schon werden die Fäden am Ohr entfernt, die Fäden im behaarten Bereich des Kopfes erst nach doppelt so langer Zeit, es sei denn, die verwendeten Fäden sind selbstauflösend. Wie lange der Heilungsprozess andauert, hängt davon ab, wie umfangreich sich das Facelifting gestaltet hat. Grundsätzlich besteht nach 14 Tagen schon die Möglichkeit, den sichtbaren Narbenbereich am Ohr mit Kosmetik zu verdecken. Bis der Heilungsprozess in voller Gänze abgeschlossen ist, dauert es jedoch einige Monate.

Facelifting in München – Ihr qualifizierter Facharzt

Dr. Hans Wolfang Hörl ist Ihr Experte für das Facelifting in München. In seiner Praxisklinik berät Sie der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie gerne umfassend. Er erläutert Ihnen die Möglichkeiten und Grenzen eines Faceliftings und empfiehlt Ihnen eine für Ihre individuelle Situation geeignete Vorgehensweise. Nehmen Sie einfach Kontakt mit dem Team von Dr. Hörl auf und vereinbaren Sie einen Beratungstermin zum Thema Facelifting in München.

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