Vom 8. bis 10. September treffen sich die Mitglieder der DGPRÄC zu ihrer 47. Jahrestagung in Kassel. Dabei halten sie ihre Vorstandssitzung und eine Mitgliederversammlung ab. Darüber hinaus stehen zahlreiche Vorträge zu diversen Themen aus dem Bereich Ästhetisch-Plastische Chirurgie und Live-OPs renommierter Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie auf dem Programm. Zeitgleich findet auch die 21. Jahrestagung der VDÄPC statt.

Was macht die Jahrestagung der DGPRÄC so besonders?

Unter den vielen Kongressen und Tagungen des Fachgebietes zählt die Jahrestagung der DGPRÄC zu den zentralen Veranstaltungen für den Erfahrungsaustausch unter Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Die DGPRÄC, die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen, zählt über 1700 Mitglieder und ist der offizielle Berufsverband der Plastischen Chirurgen in Deutschland. Parallel hält auch die VDÄPC, die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgie, in Kassel ihre Jahrestagung ab. Diese Fachvereinigung Plastischer Chirurgen, die 120 Mitglieder zählt, hat ihren besonderen Interessenschwerpunkt in den Bereich Ästhetisch-Plastische Chirurgie gelegt. Die Experten diskutieren gemeinsam über die verschiedensten Themen und tauschen sich beispielsweise über neueste Operationsverfahren aus. Im Roten Kreuz Krankenhaus Kassel finden Live-OPs von namhaften nationalen und internationalen Operateuren statt.

Jahrestagungen der DGPRÄC und der VDÄPC – das Programm

Bereits am 6. Und 7. September findet der OP-Kurs im Roten Kreuz Krankenhaus in Kassel statt. Experten aus verschiedenen Nationen führen Eingriffe der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie wie die Fettabsaugung oder die Brustvergrößerung durch. Die Kurssprache während der LIVE-OPs ist Englisch. Vom 8. Bis 10. September finden dann ganztägig mehrere Vortragsreihen zu unterschiedlichen Themen statt. Dabei sprechen Experten aus ganz Deutschland sowie internationale Fachleute zu ihren Themen und bieten anschließend Diskussionsrunden. Die feierliche Eröffnung der Tagungen findet mit Grußworten des diesjährigen Tagungspräsidenten, des Präsidenten der DGPRÄC und der VDÄPC und mit einem Vortrag von Annette Kulenkampff statt.

„Plastische Chirurgie: Kümmern, Kurieren – und Kommerz?“

Die 47. Jahrestagung der DGPRÄC findet unter dem Motto „Plastische Chirurgie: Kümmern, Kurieren – und Kommerz?“ statt. Dabei soll vor allem das Spannungsfeld, in dem sich Ästhetisch-Plastische Chirurgen in ihrer täglichen Arbeit befinden, in den Fokus gerückt werden. Vor allem in der Öffentlichkeit wird besonders der kommerzielle Anspruch der Mediziner dargestellt. Dabei spielen die medizinischen Ansprüche, die alle Ärzte haben, in der Berichterstattung oft nur eine untergeordnete Rolle. Um diese öffentliche Darstellung zu diskutieren und zu relativieren, halten renommierte Experten unterschiedlicher Fachbereiche wissenschaftliche Vorträge zu den verschiedensten Themen. Schwerpunkte bilden dabei unter anderem die Bereiche Tumorrekonstruktion, Körperformung, Handchirurgie und die Intensivmedizin. Zudem gibt es einen Vortrag zum Thema „Hilfe für Kriegsflüchtlinge als Plastisch-Chirurgische Herausforderung“, wodurch auch der Bezug zu aktuellen politischen Themen hergestellt wird.

Dr. Hans Wolfgang Hörl ist Mitglied des Vorstandes der VDÄPC

Dr. Hans Wolfang Hörl ist als Mitglied sowohl der wissenschaftlichen Gesellschaft DGPRÄC als auch als Vorstandmitglied der VDÄPC an der gemeinsamen Jahrestagung beteiligt. Er teilt hier sein Wissen mit anderen Medizinern und gilt als erfahrener Experte für Eingriffe wie Brusstraffung, Facelift oder Lid-Plastik. Bei der Jahrestagung beider Gesellschaften ist er Vorsitzender einer wissenschaftlichen Sitzung zum Thema „Public Relations in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie – wohin geht der Trend?“. Darin veranschaulichen die Vortragenden unter anderem die Relevanz der Öffentlichkeitsarbeit für die Plastische Chirurgie. Im Anschluss haben die Experten die Möglichkeit, darüber zu diskutieren.

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