Ästhetische Chirurgie bedarf, wenn sie professionell betrieben wird, eines stetigen Austauschs über neue Entwicklungen und innovative Methoden. Ein wichtiger Ort für diesen Austausch ist die Frühjahrsakademie der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen, die traditionell in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie stattfindet. Als Mitglied der beiden führenden deutschen Fachgesellschaften für Ästhetische Chirurgie ist Dr. Hans Wolfgang Hörl aus München ein engagierter Teilnehmer dieser Tagung und war selbstverständlich auch bei der XV. Frühjahrsakademie Ende Mai in Hannover dabei.

Insgesamt deckte das Fachprogramm einen großen Teil der Ästhetischen Chirurgie ab: Ästhetische Gesichtschirurgie (die Sitzung fand unter Leitung von Dr. Hörl statt) wurde ebenso behandelt wie die nichtchirurgischen Verfahren (zum Beispiel Filler, Eigenfett oder neuere Methoden), Ästhetische Chirurgie der Brust (Brustvergrößerung, Brustverkleinerung und Bruststraffung) und Nasenkorrekturen.

Von vielen mit Spannung erwartet: die neuesten Statistiken zu Eingriffen im Bereich Ästhetische Chirurgie, welche Vertreter von DGÄPC und VDÄPC im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Frühjahrsakademie vorstellten. Die Statistik beruht auf einer koordinierten Mitgliederbefragung innerhalb der beiden Fachgesellschaften für Ästhetische Chirurgie und zeigt, dass Klassiker wie Brustvergrößerung, Augenlidkorrektur, Fettabsaugung, Nasenkorrektur und Bauchdeckenstraffung (siehe Grafik) nach wie vor zu den häufigsten Behandlungen im Bereich Ästhetische Chirurgie zählen.

Brustvergrößerung, Augenlidkorrektur, Fettabsaugung, Nasenkorrektur und Bauchdeckenstraffung zählen nach wie vor zu den häufigsten Behandlungen im Bereich Ästhetische Chirurgie

Brustvergrößerung, Augenlidkorrektur, Fettabsaugung, Nasenkorrektur und Bauchdeckenstraffung zählen nach wie vor zu den häufigsten Behandlungen im Bereich Ästhetische Chirurgie

Getreu dem Motto der Veranstaltung „Kontroversen & Zukunft der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie“
stand die Frühjahrsakademie in diesem Jahr ganz im Zeichen der kritisch-konstruktiven Auseinandersetzung mit der sogenannten Schönheitschirurgie. Spannend war in diesem Zusammenhang der Festvortrag „Wahre Schönheit kommt von innen? Ästhetische Praxis im 21sten Jahrhundert“, in dem sich Ariadne von Schirach kritisch mit der Rolle von Schönheitsidealen und der Verantwortung von Fachärzten im Bereich Ästhetische Chirurgie auseinandersetzte.

Ein weiteres Highlight der Frühjahrsakademie war in diesem Zusammenhang die Paneldiskussion mit dem Titel „Macht Schönheitschirurgie schön?“. Unter der Moderation von Ernst Magnus Noah (Präsident VDÄPC) diskutierte Frau von Schirach mit Tagungsleiter Johannes C. Bruck sowie Peter M. Vogt, Marc Däumler und Sixtus Allert über aktuelle Streitfragen des Fachgebietes. Die Podiumsteilnehmer beleuchteten dabei die sogenannte Schönheitschirurgie von verschiedensten Seiten.

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