Ästhetisch-Plastische Chirurgie ist in Deutschland schon lange kein Tabuthema mehr. Zunehmend sprechen Patienten offen über ihre Wünsche oder über bereits durchgeführte ästhetische Eingriffe und seriöse Medien klären in Ratgebern über Behandlungsmöglichkeiten und die richtige Arztwahl auf. Doch wohin geht die Entwicklung bei Brustvergrößerung, Fettabsaugung, Facelift und Co.?

Entwicklungen bei minimalinvasiven Behandlungen

Minimalinvasive und nichtinvasive Methoden liegen im Trend. Diese Entwicklung prägt die Ästhetische Medizin bereits seit Jahren und wird sich auch 2016 fortsetzen. Injektionstherapien wie die Faltenbehandlung, Filler zur Faltenunterpolsterung oder die Eigenfett-Behandlung (Lipostructure) sind ein zunehmend wichtiges Betätigungsfeld für Ästhetisch-Plastische Chirurgen. Hinzu kommen regelmäßig neue minimalinvasive Schönheitsbehandlungen, die allerdings nicht immer halten, was sie versprechen. Patienten sollten in jedem Fall darauf achten, sich gut beraten zu lassen, wenn sie sich für neuere Methoden wie die Fettvereisung oder das Fadenlifting interessieren. Denn nicht jeder Arzt, der diese Verfahren anbietet, hat schon ausreichend Erfahrung damit gesammelt.

Plastische Operationen weiterhin gefragt

Neben den sogenannten sanften Methoden spielen aber klassische ästhetisch-plastische Operationen weiterhin eine sehr wichtige Rolle in der Ästhetischen Medizin. Denn für viele Ergebnisse, die auf chirurgischem Wege erreicht werden können, gibt es überhaupt keine minimalinvasive Alternative. Ein Beispiel ist die Brustvergrößerung, bei der mit der Eigenfettmethode eine vergleichsweise schonende Alternative zum klassischen Brustimplantat existiert. Jedoch lässt sich mittels Eigenfett nur eine mäßige Brustvergrößerung erreichen, bei der Brustvergrößerung mit Implantat sind sehr viel deutlichere Korrekturen möglich. Ein weiteres Beispiel ist das Facelift, für das immer wieder sanftere Methoden angepriesen werden. Doch auch wenn erfahrene Ästhetisch-Plastische Chirurgen auch ohne Skalpell viel erreichen können, gibt es bislang keine wirkliche Alternative zum Facelift, um eine klare Verjüngung des Gesichts zu erreichen.

Nicht jeder Trend ist sinnvoll

Besonders minimalinvasive, apparatgestützte Verfahren erfreuen sich in der Ästhetischen Medizin großer Beliebtheit. Hinter den Methoden, die immer wieder als „neue Trends“ der Schönheitsmedizin angepriesen werden, stecken allerdings nicht immer sinnvolle Verfahren. Hier ist es wichtig, dass Patienten sich nicht allein auf die Versprechungen der Hersteller verlassen, sondern sich umfassend ärztlich beraten lassen. Seriöse Fachärzte können den Erfolg einer von ihnen angebotenen Methode in aller Regel mit Dokumentationen, Studien oder eigenen Fallbeispielen belegen.

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