News aus der Plastischen Chirurgie
Beunruhigung wegen Implantaten des französischen Herstellers PIP
Die Praxisklinik Dr. Hörl in München kann alle Brustvergrößerungs-Patientinnen beruhigen:
Im Gegensatz zu den von der französischen Firma Poly Implant Prothese (PIP) verwendeten Implantaten zur Brustvergrößerung entsprechen die bei uns eingesetzten Produkte der US-Firma Mentor höchsten Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen.
Zurzeit ist es ein großes Thema in den Medien, zumal weltweit rund 300.000 Frauen betroffen sein sollen. Bei den für die Brustvergrößerung verwendeten Implantaten der Firma PIP besteht eine höhere Gefahr von Einrissen und Rupturen der Hülle und damit dem Auslaufen des von PIP verwendeten Industrie-Silikongels in das Gewebe.
Verlässliche Zahlen über die Anzahl der Frauen, die in Deutschland PIP-Implantate im Zuge einer Brustvergrößerung eingesetzt bekommen haben, gibt es nicht. Sowohl die französischen Behörden, als auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) haben eine Empfehlung zur Entfernung der PIP-Brustimplantate ausgesprochen. Es muss eine Kontrolle aller Frauen mit diesem Implantattyp geben und die Explantation erfolgen.
Einen Zusammenhang zwischen diesen PIP-Implantaten und dem Auftreten von Brustkrebs nach einer Brustvergrößerung haben französische Behörden bislang ausgeschlossen. Fachgesellschaften in Deutschland raten jedoch zur vorsorglichen Entfernung aller silikongelgefüllten PIP-Brustimplantate. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Entfernung, wenn davon eine Gesundheitsgefährdung ausgeht.
Das Bundesgesundheitsamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sieht so eine Gefährdung und empfiehlt die silikongelgefüllten Brustimplantate der Hersteller PIP (Frankreich) und Rofil (Niederlande) sowie TiBREEZE des Herstellers GfE Medizintechnik zu entfernen. Für eine Kostenübernahme zur Implantatentfernung ist es nicht wichtig, ob die Operation aus medizinischen oder aus ästhetischen Gründen vorgenommen wurde. Die Krankenkassen müssen die betroffenen Frauen aber bei Entfernung nach ästhetischer Brustvergrößerung in angemessener Höhe beteiligen. So können bis zu 50 % der erstatteten Kosten von den Kassen auch wieder zurückgefordert werden. Die Kosten für neue Implantate und die dann zusätzlichen Operationskosten und Narkose werden generell nicht von den Krankenkassen getragen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.
Ästhetische Operationen im Ausland
Immer häufiger werden Plastische Chirurgen in Deutschland von Patientinnen und Patienten aufgesucht, nachdem sie sich im Ausland haben operieren lassen. Die Gründe sind vielfältig. So zum Beispiel für eine zweite Meinung über das Ergebnis , da vielleicht erste Zweifel auftreten, häufiger wegen notwendiger Nachkorrekturen.
Fragt man nach den Gründen, warum die Schönheitsoperation nicht in Deutschland durchgeführt wurde, werden nahezu ausschließlich die niedrigeren Kosten genannt. Nie hört man, dass ein Plastischer Chirurg mit aussergewöhnlich gutem Ruf der Grund war. Nicht bedacht werden dabei aber folgende wichtige Voraussetzungen:
- Sprachlich absolut verständliche Risiko- und Verlaufsaufklärung
- Schnelle Erreichbarkeit des Operateurs bei postoperativen Problemen
- Ausbildung und Erfahrung des Operateurs
- Fehlen staatlicher Kontrollen der Operationseinrichtung
- Fehlen der Absicherung durch eine Berufshaftpflichtversicherung
- Wer trägt die Kosten bei eventuell notwendigen weiteren Schönheitsoperationen
Eine Studie der International Society of Aesthetic Plastic Surgery (ISAPS) hat kürzlich die Situation bei einer Schönheitsoperation in den einzelnen Ländern bewertet. So bestehen große Differenzen in der Ausbildung zum Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie. Bei der Hälfte der Länder dauert die Ausbildung nur 1 – 3 Jahre, bzw. es existiert keine Prüfung. Ebenfalls bei der Hälfte der Länder gibt es keine staatliche Kontrolle und keine Haftpflichtversicherung. Hier ist die Situation in Deutschland vorbildlich.
Zu bedenken ist: Mit jeder Schönheitsoperation kann auch die Gesundheit aufs Spiel gesetzt werden. Deshalb ist bei solch einer Entscheidung eine gründliche Abwägung des Pro und Contra notwendig.
Zu klären sind Fragen nach dem Gesundheitszustand, der Risikoabschätzung der Schönheitsoperation, der Qualität der Operationseinrichtung und vor allem nach der Befähigung des Plastischen Chirurgen.
Niedrigere Kosten können nicht das wichtigste Entscheidungskriterium sein!
Mit dem Magenballon gegen Übergewicht
Übergewicht und Adipositas zählen aktuell nicht nur in den Medien, sondern vor allem in der Gesundheitspolitik, zu den brisantesten Themen. Laut einer Veröffentlichung in der Zeitschrift „Chirurgische Gastroenterologie“ muss davon ausgegangen werden, dass bis zum Jahr 2040 die Hälfte der erwachsenen Weltbevölkerung einen BMI über 30 kg/m² haben wird und damit adipös ist. Auch in Deutschland ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung übergewichtig (BMI >25 kg/m²) und knapp 10 Millionen leiden an behandlungsbedürftiger Adipositas (BMI > 30 kg/m²).
Die durch die Adipositas bedingten Begleiterkrankungen stellen das eigentliche medizinische Problem dar. Hierzu zählt der Diabetes mellitus, der Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, Inkontinenz, das Schlaf-Apnoe-Syndrom, frühzeitiger Gelenkverschleiß (Arthrose) sowie das gehäufte Auftreten verschiedener Krebsarten. Die hierdurch verursachten Kosten belaufen sich auf ca. 70 Mrd. € im Jahr 2010. Um der stetigen Zunahme der Adipositas Einhalt zu gebieten, ist Prävention die einzig sinnvolle Maßnahme. Diese setzt sich zusammen aus Verhaltens-, Bewegungs- und Ernährungstherapie.
Liegt jedoch eine behandlungsbedürftige Adipositas (BMI > 30kg/m²) vor, so sind die o.g. Maßnahmen alleine oft nicht mehr ausreichend. Eine sinnvolle Ergänzung stellt hier der Magenballon dar.
Der Magenballon wird ambulant bei einer Gastroskopie in den Magen eingebracht. Der weiche, dehnbare Silikon-Ballon wird dabei mit ca. 600 ml blaugefärbter, steriler Kochsalzlösung gefüllt. Der Magenballon erleichtert es damit ohne Diät und ohne operativen Eingriff eine Strategie zur Verhaltensmodifikation zu verfolgen. Durch die permanente Teilfüllung des Magens wird das Sättigungsgefühl wesentlich schneller erreicht und damit die Nahrungsaufnahme deutlich reduziert. Dadurch wird eine Gewichtsreduktion ohne Hungergefühl möglich. Die deutliche Gewichtsreduktion verbunden mit einem neuen Essverhalten macht eine Bewegungstherapie möglich, die langfristig einen wichtigen, gewichtsstabilisierenden Faktor darstellt.
Der Magenballon eignet sich für Patienten mit behandlungsbedürftigem Übergewicht und einem BMI ab 28 kg/m² und stellt die letzte nichtoperative Möglichkeit zur Gewichtsreduktion dar. Der dauerhafte Erfolg der Magenballontherapie hängt entscheidend vom Willen und der Compliance des Patienten ab, wieder normalgewichtig zu werden.
Wie finde ich den richtigen Operateur?
Ästhetisch-plastische Operationen gelten als medizinisch nicht notwendige Eingriffe. Dennoch bedeuten sie für eine große Anzahl der Menschen eine lang ersehnte positive Veränderung der Lebensqualität. Bei den meisten Patientinnen und Patienten ist der Zeitraum der Überlegung viele Monate, oft Jahre lang. Wenn der Entschluss gefasst ist, gilt es den geeigneten Operateur zu finden.
Im Beratungsgespräch entscheidet oft der erste Eindruck. Um eine fundierte Vorstellung über die Kompetenz zu erhalten, sollten Sie sich über grundsätzliche Fragen erkundigen.
- Ist der Facharzttitel „Plastische und Ästhetische Chirurgie“ erworben?
- Wie viel Erfahrung besteht mit ästhetischer Chirurgie?
- Seit wann wird eigenverantwortlich operiert?
- Wie viel Erfahrung besteht mit der gewünschten Operation?
- Teilnahme an Weiterbildungen und Kongressen
- Ist der Arzt Mitglied der beiden Fachverbände für ästhetische Chirurgie:
Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC);
Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC)? - Drängt der Arzt zu einem Operationstermin?
- Bremst er eher, um dem Patienten genügend Zeit zum Überlegen zu geben?
- Liegen bei Preisen keine zu großen Abweichungen, insbesondere nach unten vor? Vor allem Sonderangebote und Specials sind keine Marketinginstrumente in der Medizin.
Es sollten 2 – 3 Vorgespräche stattfinden. Vorsicht ist geboten, wenn ein Operateur jede gewünschte Veränderung verspricht. Es sollten mehrere Ärzte aufgesucht werden, um einen Vergleich zu haben.
Ein seriöser plastischer Chirurg wird sich genügend Zeit nehmen und verständlich alle Fragen beantworten. Mundpropaganda und Empfehlungen sind oft ein guter Hinweis auf einen Operateur, dem Sie sich anvertrauen können.
Lidstraffung - für Männer immer wichtiger
Rund 20.000 Deutsche unterziehen sich pro Jahr einer Lidstraffung. Bei Männern ist, nach Aussagen des Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) in Berlin, Sven von Saldern, die Lidplastik nach der Fettabsaugung bereits der zweitwichtigste Eingriff überhaupt. Kein Wunder, denn die Lidregion, insbesondere die Oberlider, sind bei der Kontaktaufnahme zwischen Menschen von entscheidender Bedeutung.
Wenn Oberlider einen großen Hautüberschuss aufweisen, der teilweise in das Gesichtsfeld hängt, wird dies meist als „Schlupflid“ bezeichnet. Dieser Zustand kann schon im dritten Lebensjahrzehnt auftreten.
Die Betroffenen werden nicht selten von Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen, wegen ihres müden und abgespannten Gesichtsausdrucks angesprochen. Auch der Blick in den Spiegel wird oft als frustrierend empfunden.
Frauen berichten, dass ein Schminken der Augenregion nicht mehr möglich ist.
Unsere Patientinnen und Patienten berichten aber auch über ein Schweregefühl und Druck in der Lidregion mit starken Schwellungen der erschlafften Lider.
Die einzige Möglichkeit der Korrektur besteht in einer Oberlidplastik, mit Entfernung von Teilen der erschlafften Haut- und Muskelanteile und von Fettgewebe.
Der Begriff „Plastik“ steht für Formen, Bilden und hat nichts mit Kunststoff zu tun.
Dieser Eingriff gehört zu den häufigsten in der ästhetisch-plastischen Chirurgie.
In den letzten 30 Jahren hat sich im operativen Vorgehen bei einer Oberlidplastik bei Schlupflidern kaum eine Änderung ergeben.
Die Operation von Schlupflidern ist immer ein ambulanter Eingriff, der meist in örtlicher Betäubung durchgeführt wird.
Bei ängstlichen Patientinnen und Patienten kann der Eingriff auch mit einem Dämmerschlaf oder einer Analgosedierung durch einen Facharzt für Anästhesie ausgeführt werden.
Eine Schlupflidoperation dauert etwa 60 – 90 Minuten. Die Hautwunde wird mit feinen Fäden vernäht, die nach 5 bis 6 Tagen wieder entfernt werden.
Es sind keine großen, das Auge verdeckende, Verbände notwendig, sondern nur kleine und weniger auffällige Plasterstreifen.
Die Schmerzen sind nach der Operation sehr gering. Teilweise kann ein vorübergehendes Brennen bestehen.
Gesellschaftliche Einschränkungen bestehen durch die Hämatome für 8 bis 14 Tage. Die meisten Patienten benutzen eine Sonnenbrille, um die Augenregion zu verdecken.
Abstehende Ohren: Weniger Narben durch Fadentechnik
Bereits 1845 wurden durch den Deutschen Arzt Diefenbach erstmals abstehende Ohren angelegt. Damals stellte dies einen Eingriff dar, bei dem unter anderem auch Knorpel komplett durchtrennt wurde.
Seit Beginn der 1960-er Jahre setzte sich die Fadentechnik durch. Dies hat die zuvor ausgeführten Methoden völlig abgelöst und wird heute nahezu ausschließlich durchgeführt.
Ein wesentlicher Vorteil ist darin zu sehen, dass der Knorpel nicht mehr durchtrennt wird und damit keine scharfen Knorpelkanten mehr entstehen können, eine Operation schneller geht und die Traumatisierung des Gewebes erheblich geringer ist. Dadurch ist die Heilung kürzer.
Die heute am häufigsten durchgeführte Technik ist nach Mustarde. Dabei wird, wie bereits beschrieben, keine Durchtrennung des Knorpels, sondern lediglich eine Knorpelschwächung im Bereich der Anthelixfalte vorgenommen. Der geschwächte Ohrknorpel wird durch 3 – 4, zwischen den beiden Knorpelseiten eingebrachten Fäden, in die gewünschte Position gebracht.
Durch kleinere Hautschnitte entstehen auch weniger Narben.
Dr. Hörl jetzt auf facebook zum Mitmachen
Das Internet wandelt sich zum Mitmach-Netz. Ich möchte diese großartige Chance Nutzen um mit Ihnen in Kontakt zu treten und zu bleiben. Ich hoffe auf Ihre Meinung, Hinweise und Erfahrungen zum Thema Ästhetisch-Plastische Chirurgie.
Jahrestagung der DGÄPC
Am 2. und 3. Oktober 2009 fand auf Sylt die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) statt.
Dr. Hörl hat als Mitglied der Gesellschaft an der wissenschaftlichen Tagung teilgenommen und mit Kollegen über neue Trends in der Plastisch-Ästhetischen Chirurgie gesprochen.
Zu diesen neuen Trends gehören sanfte Eingriffe ohne Skalpell und die Körperformung mit Eigenfettgewebe.
Eine aktuell veröffentlichte Umfrage unter den Mitgliedern der DGÄPC hat erneut bestätigt, dass Patientinnen und Patienten am häufigsten Korrekturen im Augenlidbereich durchführen lassen.
Kälte kann heilen!
Ab sofort wenden wir insbesondere nach Eingriffen im Gesicht
(Facelift, Lidplastiken, Nasenoperationen), sowie nach Eingriffen an der Brust
(Brustvergrößerung, Bruststraffung) ein modernstes, innovatives
Thermotherapiegerät gegen Schwellungen, Blutergüsse und Schmerzen an.
Unsere Patientinnen und Patienten sind begeistert!

