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Allgemeine Chirurgen
in München auf jameda

Eigenfett-Transplantation (Lipostructure)

 

> Kurzinfo

Eigenfettgewebetransplantation (Lipostructure) zählt zu den modernsten Methoden in der ästhetischen Gesichtschirurgie.

Ihr eigenes Fettgewebe ist kein Fremdkörper, allergische Reaktionen sind ausgeschlossen.

Für diese Maßnahme gibt es mehrere Gründe: den Ersatz von durch Alterungsprozesse abgebautem Fettgewebe sowie Unterfütterung von Falten und die Verstärkung der noch vorhandenen Weichgewebestrukturen.

Im Bereich der Unterlider kann eine Unterpolsterung mit Ihrem eigenen Fettgewebe ein jugendlicheres und harmonischeres Aussehen erreicht werden.

Auch ganz individuelle Probleme finden Linderung durch Lipostructure. Unter anderem können Lippen vergrößert oder Wangenknochen aufgebaut werden.

Ebenso können bei einer Fettgewebeabsaugung (Liposuktion) übersaugte, kleinere Areale unterfüttert werden.

 

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> Ausführliche Info

Eine Eigenfett-Behandlung, exakter bezeichnet als Eigenfett-Gewebetransplantation oder Lipostructure zählt zu den modernsten Methoden in der ästhetischen Gesichtschirurgie. Die Korrektur von Gesichtsfalten oder die Konturierung von Gesichtspartien durch Unterspritzung mit Eigenfett (Lipostructure) ist eine weitverbreitete und effektive Methode. Es hat den Vorteil, dass es sich um körpereigenes Gewebe handelt und sehr gut vertragen wird. Die Haltbarkeit einer Eigenfett-Behandlung ist oftmals wesentlich länger, als dies bei anderen Biomaterialien, wie z.B. der Hyaluronsäure der Fall ist. Die gute Verträglichkeit von Eigenfett bietet zudem die Möglichkeit mehr Material als bei anderen Verfahren einzubringen.

Ihr eigenes Fettgewebe ist kein Fremdkörper, allergische Reaktionen sind ausgeschlossen.

 

Für diese Methode gibt es mehrere Gründe:

  • Den Ersatz von durch Alterungsprozesse abgebautem Fettgewebe
  • Die Unterfütterung von Falten und die Verstärkung der noch vorhandenen Weichgewebestrukturen
  • Volumenaufbau an Brust, Gesäß, Waden

Im Bereich der Unterlider kann eine Unterpolsterung mit Eigenfett ein jugendlicheres und harmonischeres Aussehen erreichen.

Auch ganz individuelle Probleme finden Verbesserung durch eine Eigenfett-Behandlung (Lipostructure). Unter anderem können Lippen vergrößert oder Wangenknochen aufgebaut werden. Ebenso können bei einer Fettabsaugung (Liposuction) übersaugte, kleinere Areale wieder unterfüttert werden.

Die Eigenfett-Unterspritzung ist ein Eingriff der ambulant durchgeführt werden kann und sich immer in zwei Teile gliedert. In einem ersten Teileingriff muss das Fett gewonnen werden. Dies kann man aus Regionen wie dem Bauch oder den Oberschenkeln leicht erreichen. Dieser erste Eingriff kann entweder im Rahmen einer Fettabsaugung (Liposuction) erfolgen oder auch separat durchgeführt werden. Das gewonnene Fett wird besonders aufbereitet und gereinigt. Anschließend kann es in die ausgewählten Stellen, die zuvor durch Lokalanästhesie betäubt wurden, über spezielle Kanülen eingespritzt werden. Danach wird ein Verband aufgetragen, der die Stellen schützt. Nach der Operation kann es zu vorübergehenden Schwellungen kommen, die bald abklingen. Sie sollten sich aber einige Tage Ruhe gönnen. An den Stellen wo Eigenfett transplantiert wurde, dürfen keine mechanischen Beanspruchungen erfolgen. Sie dürfen für einige Zeit keinen Sport treiben und müssen von Solarium und Saunabesuchen absehen.

Die Haltbarkeit ist individuell sehr verschieden und schwer vorauszusagen. Diese kann einige Monate bis hin zu mehreren Jahren betragen. Durch die Eigenfett-Behandlung (Lipostructure) ist es möglich tiefe Falten zu glätten, eingezogene Narben aufzufüllen oder Konturierungen vorzunehmen. Unter Umständen sind 2-3 Behandlungen nötig, um das gewünschte Ergebnis aufrecht zu erhalten.

Ausführliche individuelle Informationen zur Eigenfett-Behandlung (Lipostructure) erhalten Sie in einem persönlichen Beratungsgespräch in unserer Praxis für Ästhetische-Plastische Chirurgie in München.

 

Ausführliche Informationen über Eigenfett-Behandlung (Lipostructure)

Die Methode der Eigenfett-Transplantation ist bereits mehr als 100 Jahre alt, jedoch in den letzten Jahren, vor allem in den USA, stark verfeinert und verbessert worden. In der heutigen Zeit werden dafür die Begriffe Lipofilling (Auffüllen mit Fettgewebe) und vor allem Lipostructure (Neustrukturierung und Aufbau von Konturen mit Fettgewebe) verwendet.

Eigenfett-Transplantationen werden insbesondere im Gesicht vorgenommen.
An jedem weiteren Körperareal ist dies aber auch möglich. Zunehmend wird eine Eigenfettgewebetransplantation zur Brustvergrösserung, zum Gesäßaufbau und zur Wadenkonturierung angewendet. Im Gesicht gibt es zwei wesentliche Gründe für Eigenfett-Behandlungen:
Zum einen den Ersatz von Fettgewebe welches durch den Alterungsprozess abgebaut wurde. Andererseits die Unterfütterung von Weichgewebsdefekten nach Krankheit, Unfall und Operationen.

 

Die Technik

Die Operation muss unter sterilen Operationssaalbedingungen ausgeführt werden. Das zu transplantierende Fettgewebe wird an Regionen mit Fettpolstern durch ein spezielles Instrumentarium in örtlicher Betäubung abgesaugt. Sehr gut geeignete Körperregionen dafür sind z.B. der Unterbauch, die Knieinnenseite, das Gesäß oder unter dem Kinn. Das Fettgewebe muss extrem vorsichtig entnommen werden um zu vermeiden, dass die Fettzellen platzen und dadurch nicht überleben können. Durch Zentrifugieren wird das Fettgewebe konzentriert. Dabei werden örtliches Betäubungsmittel, Wundwasser, Blut und verletzte Fettzellen isoliert.
Anschließend wird es zur Transplantation vorbereitet und in die angezeichneten Areale injiziert. Dabei werden die Fettzellen im Gewebe fein verteilt. Zum einen wird es in die Fettgewebeschicht unter der Haut und zum Teil in und unter das Muskelgewebe gelegt.

 

Örtliche Betäubung oder Allgemeinnarkose?

Die meisten Operationen lassen sich in örtlicher Betäubung – ggf. kombiniert mit
einem Dämmerschlaf – durchführen. Abhängig von der Patientin bzw. dem Patienten oder der Ausdehnung der Operation kann auch eine Allgemeinnarkose sinnvoll sein.

 

Ambulant oder stationär ?

Der größte Teil von Lipostructure-Operationen ist ambulant möglich.
Nur in wenigen Fällen wird ein stationärer Aufenthalt notwendig sein.

 

Was Sie vor der Operation wissen müssen

Eine ausgiebige, auch mehrfache Beratung und eine gründliche Untersuchung vor der Eigenfett-Behandlung sind unabdingbar. Es müssen sowohl Vor- und Nachteile, als auch Alternativen besprochen werden. Vorab sollen Sie bereits auf wesentliche Aspekte aufmerksam gemacht werden.

Sie müssen wissen, dass es nicht vorhersagbar ist, wieviel von dem mit der Lipostructure-Technik transplantiertem Fettgewebe von Ihrem Körper wieder abgebaut wird und wie viele Fettzellen durch Neubildung von Blutgefäßen dauerhaft verbleiben. Ebenso wichtig ist für Sie, dass die resultierenden positiven Veränderungen auch kleinere Verbesserungen darstellen können und nicht in jedem Fall eine erhebliche Änderung des äußeren Erscheinungsbildes bewirkt. Sie müssen in unserem gemeinsamen Gespräch vor der Operation eine realistische Vorstellung von dem zu erwartenden Ergebnis entwickeln.

Ein weiterer wesentlicher Punkt ist, dass zum Teil über Wochen anhaltende Schwellungen bestehen können. Das kann vor allem beim Lippenaufbau der Fall sein, wo dramatische Schwellungen auftreten können.

 

Welche Regionen sind geeignet?

Eigenfett-Gewebetransplantationen kommen vor allem im Gesichtsbereich aber zunehmend auch an  anderen Körperregionen zur Anwendung. Neben rekonstruktiven Gründen, bedingt durch Substanzdefekte, besteht die breite Anwendung der Methode vor allem bei ästhetischen Indikationen:

  • Unterspritzung von Glabellafalten (Zornesfalten)
  • Unterfütterung der Augenbrauenregion
  • Unterspritzung von Nasen-Lippen-Falten (Nasolabialfalten)
  • Unterspritzung eingefallener Wangen und Wangenfalten
  • Aufbau der Wangenknochenregion
  • Unterspritzung querer Kinnfalten
  • Lippenvergrößerung
  • Strukturierung der Gesichtskonturen in Zusammenhang mit einem Facelift
  • Brustvergrößerung mit Eigenfett
  • Volumenaufbau in der Gesäßregion und an der Wade
  • Unterlegen eingesunkener Narben
  • Volumenaufbau an Brust, Gesäß und Waden

Auch an unterschiedlichen Körperstellen die bei Fettabsaugung übersaugt wurden, kann eine Eigenfett-Behandlung (Lipostructure) die einzige Möglichkeit sein, eine Besserung des Zustandes zu erreichen.

 

Was sind die Vorteile?

Bei einer Eigenfett-Behandlung wird Ihr körpereigenes Gewebe verwendet. Dadurch kommt es zu keinen allergischen und auch zu keinen Fremdkörperreaktionen. Es wird die Gewebestruktur ersetzt – nämlich Fettgewebe – die auch der Grund für die alters- oder krankheitsbedingten Veränderungen sind.

Der Ästhetischen Chirurgie steht für den Ersatz von Volumen und Fülle im Gesichtsbereich kein geeigneteres Verfahren zur Verfügung.

 

Was sind die Nachteile?

Diese Methode ist sehr komplex und muss, wie schon beschrieben, unter Operationssaalbedingungen erfolgen. Ein hoher, nicht abzuschätzender Volumenverlust kann nach kurzer Zeit (3 – 6 Monate) erfolgen.

Eigenfett-Behandlung (Lipostructure) ist ungeeignet zur Korrektur kleiner Falten.

Die Modellierbarkeit ist eingeschränkt und es kann zu teilweisem Auftreten von Verhärtungen kommen, die aber zumeist vollständig abgebaut werden. Es besteht unter Umständen die Notwendigkeit mehrerer Eigenfett-Gewebetransplantationen.

 

Die Tage nach der Operation

Ihr Aussehen nach der Operation ist vor allem von der Größe der behandelten Areale und der eigenen Schwellneigung abhängig. Schwellung und Blutergüsse können 14 Tage bestehen. Je nach Ausdehnung der Operation und je nach der Region im Gesicht, können Schwellungen auch über viele Wochen bestehen bleiben.

Je ausgedehnter die Operation war, umso länger dauert die Heilungsphase.

 

Sport, Sauna, Solarium

Diese sollten für ca. 4 – 6 Wochen gemieden werden, um Schwellungszustände
nicht zu verlängern.

 

Bitte beachten Sie

Dieses Informationsmaterial kann ein sorgfältiges Beratungsgespräch und eine patientenbezogene Untersuchung nicht ersetzen. Über spezielle und individuelle Risiken, Einschränkungen und Möglichkeiten muss der Operateur gezielt aufklären.

Jeder Patient sollte Risiken und Einschränkungen des Ergebnisses bei diesen Operationen verstanden haben.

 

FAKTEN ZUR EIGENFETT-BEHANDLUNG

  • Das erste Beratungsgespräch dauert ca. 30 Minuten.
  • Die OP-Dauer beträgt ca. 1-2 Stunden.
  • Die OP erfolgt unter örtlicher Betäubung.
  • Die Behandlung erfolgt ambulant.
  • Fadenentfernung nach 2 bis 8 Tagen.
  • Gesellschaftliche Aktivitäten sind kaum eingeschränkt.
  • Sport ist nach 4-6 Woche möglich.

 

 

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