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Allgemeine Chirurgen
in München auf jameda

 

Abdominoplastik

 

 
> Kurzinfo
 

Für viele, besonders aber für junge Menschen ist ein schlaffer Bauch trotz Diät und Sport nicht nur eine Frage der geschickten Kleiderwahl, sondern eine echte psychische Belastung: Sie fangen an, sich nicht mehr sexy zu fühlen, fürchten um ihre Attraktivität für den Partner und ziehen sich im schlimmsten Fall zurück. Dies hinterlässt Spuren auf der Seele und relativiert für viele ihren hart erarbeiteten Erfolg oder die Freude an der neu gegründeten Familie. Wenn Menschen sich stark entstellt fühlen, droht manchmal sogar eine Depression.

 

Für all jene, die unter einer schlaffen Bauchhaut leiden, gibt es Hilfe. Abdominoplastik nennt der Fachmann die professionell durchgeführte Bauchdeckenstraffung. Es handelt sich hierbei um einen Eingriff, bei dem überflüssige Teile des Hautgewebes am Bauch entfernt werden. Das Ergebnis ist ein schöner, straffer Bauch ohne Falten oder Dellen. Der Nabel sitzt danach wieder am richtigen Fleck und Sie müssen sich nicht mehr verstecken.

 

Ein chirurgischer Eingriff will natürlich gut geplant sein, deswegen beraten wir Sie eingehend, um Ihre Wünsche und die medizinischen Möglichkeiten aufeinander abzustimmen und auch über Risiken aufzuklären. Wir haben natürlich immer ein offenes Ohr für Ihre Fragen, denn wer sich zu diesem Schritt entscheidet, soll dies angstfrei tun und sich dabei wohl fühlen. Uns liegt nicht nur Ihre körperliche Gesundheit am Herzen.

 

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> Ausführliche Info
 

Eigentlich sind es meist freudige Ereignisse, die in der Konsequenz Patientinnen über eine Abdominoplastik nachdenken lassen. Ihre häufigsten Ursachen sind die Folgen einer Schwangerschaft und starke Gewichtsreduktion. Die Freude über den Nachwuchs oder den großen Sprung um mehrere Kleidergrößen ist leider oft getrübt, wenn die Haut am Bauch nicht die Spannkraft hat, um starke Änderungen des Bauchumfangs mitzumachen.

 

Wann sollten Sie eine Abdominoplastik in Betracht ziehen?

 

Auf jeden Fall sollten Sie familientechnische Faktoren, die sich auf den Bauchumfang auswirken, im Auge behalten. Eine Straffung der Bauchdecke ist nur sinnvoll, nachdem Sie Ihre Kinderplanung vollendet haben, denn eine weitere Schwangerschaft nach dem Eingriff könnte natürlich das Ergebnis der OP beeinträchtigen. Genauso sollte nach einer Gewichtsreduktion sichergestellt werden, dass das erreichte Gewicht innerhalb gewisser Grenzen gehalten wird.

 

Die Betäubung

 

Für einen großen Eingriff, bei dem der Nabel versetzt und die Muskulatur gestrafft wird, ist eine Vollnarkose unabdingbar. Heute sind Narkosen ein sehr sicheres Verfahren, für deren perfekte Abstimmung vor allem die genaue Abklärung von Allergien und Risikofaktoren beim Patienten gebraucht wird. Deswegen nehmen wir uns besonders viel Zeit für Vorgespräche und bitten Sie, dies auch zu tun.

Für diejenigen, die Angst vor einer Vollnarkose haben oder für die eine solche aus medizinischen Gründen nicht in Frage kommt, gibt es eine gute Nachricht: Kleinere Eingriffe können mit örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Lassen Sie sich beraten.

 

Stationärer Aufenthalt

 

Selbstverständlich liegt uns Ihr Wohlergehen auch nach der Operation am Herzen. Deswegen sollten Sie einige Tage Aufenthalt im Klinikum einplanen. Bei kleinen Eingriffen sind sie meist nach zwei Tagen schon entlassungsfähig. Nach größeren Operationen, bei denen der Nabel versetzt und die Muskulatur gestrafft wird, dauert der Nachsorge-Aufenthalt etwa vier bis sechs Tage.

 

Was wird bei der eigentlichen Operation gemacht?

 

Die große Abdominoplastik besteht aus mehreren Einzelschritten. Es wird Fettgewebe und überschüssige Haut entfernt. Außerdem werden die Bauchmuskeln gestrafft. Denn diese halten den Bauch in Form, ganz wie ein Korsett. Der Nabel wird nicht herausgelöst, vielmehr wird um ihn herum gearbeitet. Erst danach wird er an die Haut angenäht, die vorher im Oberbauchbereich saß. Bei einem kleineren Eingriff ist das nicht nötig, da die Nabelposition nicht stark verrutscht.

 

Wie sieht die Narbe hinterher aus?

 

Ein kleiner Eingriff hinterlässt keine Narbenspuren im Nabelbereich und auch nicht in der Leistengegend. Das Versetzen des Nabels bei der großen OP führt zu einer kleinen kreisrunden Narbe. Eine weitere Narbe in Querrichtung liegt auf der Schamhaarlinie. Diese langstreckige Narbe ist später durch Unter- oder Badebekleidung gut zu verdecken.

 

Wie geht es nach der OP weiter?

 

Ein relativ umfangreicher Eingriff wie die Abdominoplastik kommt nicht ohne unmittelbare Folgen in den nächsten Tagen aus. Meistens handelt es sich um Gefühle von Spannung und Schmerzen. Dies ist aber im Normalfall nur in den ersten drei Tagen unangenehm und lässt schnell nach. Etwa zwei Wochen lang müssen die Fäden in der Wunde verbleiben, teilweise können auch Typen verwendet werden, die sich selbst auflösen. Hier entfällt das lästige manchmal Fädenziehen ganz. Die Wunddrainagen können meist schon früher wieder herausgenommen werden, etwas nach zwei bis vier Tagen.

 

Die nächsten Wochen nach der OP

 

Bereits vor dem Eingriff wird ein Mieder angepasst, dass speziell den Bauch strafft. Dies muss drei bis sechs Wochen lang getragen werden. Dieses hält während der Heilung alles in Form. Nach den ersten Wochen kann das Mieder nachts abgelegt werden.

Sehr wichtig für den Erfolg der Operation ist, dass Sie nichts tun dürfen, das den Bauch belastet. Hierzu gehört nicht nur schweres Heben, sondern auch viele Körperbewegungen, die uns im Alltag nicht als relevant für den Bauch erscheinen, wie z.B. Husten oder Niesen.

 

Wenn Sie einer körperlich nicht anstrengenden Tätigkeit nachgehen, können Sie meist schon nach wenigen Tagen arbeiten. Da dies sehr stark von Ihrem Beruf abhängt, ist es notwendig, diesen Punkt bitte eingehend mit Ihrem behandelnden Arzt zu besprechen. Er legt mit Ihnen einen Zeitplan fest.

 

Eine sportliche Betätigung ist sehr vorsichtig wieder aufzunehmen, da der Bauch bei vielen Bewegungsabläufen beteiligt ist und eine Belastung schnell das Ergebnis der Operation gefährdet. Bitte besprechen Sie alle Freizeitgewohnheiten mit uns. Allgemein ist von etwa 6 Wochen auszugehen, bis wieder Sport getrieben werden kann.

 

Welche Risiken bestehen?

 

Grundsätzlich besteht bei jeder Operation immer das Grundrisiko, dass trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Keime eindringen und zu Entzündungen führen können. Deswegen sind die Sicherheits- und Hygienestandards auch sehr hoch. Trotzdem kann eine absolute Sicherheit nie gewährleistet werden. Eine Abdominoplastik ist ein vergleichsweise großer Eingriff, bei dem folglich auch vergleichsweise größere Risiken bestehen, die sorgfältig abgewogen werden müssen. Bitte erwähnen Sie deswegen alles, das relevant sein könnte im Beratungsgespräch und verschweigen Sie nichts aus eventuellen Schamgefühlen. Wir versichern Ihnen im Gegenzug absolute Diskretion.

 

Ganz wichtig

 

An dieser Stelle können wir Ihnen nur allgemeine Informationen geben. Eine eingehende Untersuchung und ein intensives Beratungsgespräch sind natürlich vor einem Eingriff unabdingbar. Nicht nur die ästhetische Planung, sondern genauso die Gefahrenaufklärung wird dort besprochen. Für uns ist wichtig, dass Sie alles verstehen, was bei der Operation passiert und alle möglichen Risiken kennen.

 

Fakten und Zeiten

 

Erstberatung: ca. 60 Minuten.

Dauer Abdominoplastik-OP: ca. 2 bis 3 Stunden, meist unter Vollnarkose.

Klinikaufenthalt: 2-6 Tage.

Fadenziehen: bei nicht selbstauflösenden Fäden nach 10 bis 14 Tagen

Spezialmieder: 4-6 Wochen

Ausgehen: nach 2 Wochen

Sport: nach 6 Wochen

 

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